Neue Stadthalle Linnich: Vision am Rurufer

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Architekt Norbert Finkeldei hat das Stadthallenprojekt Linnich noch nicht abgeschrieben. Bestimmender Faktor ist der Standort. Foto: Jonel

Linnich. Vergangenheit und Zukunft treffen in einem Gebäude in Linnich zusammen - in der Stadthalle. Die Gegenwart kann getrost ausgeklammert werden. Die einstige Veranstaltungsstätte ist heute ein Abbruchobjekt und bietet einen erbarmungswürdigen Anblick.

Mittlerweile steht ein Neubau an gleicher Stelle nicht mehr so hoch im Kurs wie noch vor einem Jahr. Der Linnicher Architekt Norbert Finkeldei bevorzugt inzwischen einen anderen Bauplatz für den Stadthallenersatz. Er liebäugelt mit einem Platz am Wasser.

„Ich bin immer noch überzeugt, dass Linnich eine Stadthalle braucht”, sagt der Linnicher, der in Aachen wohnt und politisch tätig ist. Gemeinsam mit Investoren hatte er Pläne entwickelt, sozusagen auf den Ruinen der alten Stadthalle ein Boardinghouse samt Veranstaltungshalle zu bauen. Die Idee ist nicht verworfen, aber auf Wanderschaft gegangen. „Es hat sich herausgestellt, dass ein Bau an der Rur für Investoren sehr viel attraktiver wäre.”

Die Vision umfasst ein dreigeteilte Konzeption von Mehrzweckhalle, Gastronomie und Boardinghouse auf auf einer Fläche von 2500 bis 3000 Quadratmetern. An Baukosten rechnet der Architekt grob mit zweieinhalb Millionen Euro. Voraussetzung ist die Zustimmung des Stadtrates.
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