Neue Session stilecht mit Konzert eröffnet

Von: bw
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Die Sitzungsband der CCKG „Les 6 Kölsch, ein Cola“ sorgte auf der Bühne des Kuba für einen vielumjubelten, rockigen Sessionsauftakt. Foto: Wickmann

Jülich. Die Café Cholera Karnevals Gesellschaft (CCKG) hat die neue Session stilecht mit einem Konzert im KuBa eröffnet. Ihre Sitzungskapelle „Les 6 Kölsch, ein Cola“ sorgte mit vielen Hits und umgedichteten Karnevalsklassikern für ausgelassene Stimmung bei den zahlreichen Gästen, die sofort mitfeierten.

Die 1986 im ehemaligen Jugendtreff Café Cholera im heutigen Bonhoeffer-Haus gegründete KG ist entstanden, um der im Rheinland weit verbreiteten Brauchtumspflege ein völlig neues Gesicht zu geben. Angesprochen werden sollten neben Punks auch ganz normale Leute, denen der reguläre Karneval zu langweilig ist und die frei von allen Zwängen feiern wollen.

20-jähriges Jubiläum

Selbstverständlich gibt es auch eine P(r)unksitzung. Die Sitzungskapelle wird in dieser Session ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum begehen, das natürlich mit einer blau-weißen Party gefeiert wird. Die Gruppe legte auch direkt mit dem Tote Hosen-Klassiker „Bis zum bitteren Ende“ los, bei dem natürlich alle sofort mitsingen konnten.

Präsident Uwe Mock und Vizepräsident Axel Fuchs an den Mikrofonen bezogen das Publikum sofort mit in die Show ein, das diese Einladung natürlich begeistert annahm. Die Band hatte sich genauso wie viele der Gäste in den Vereinsfarben blau-weiß gekleidet, Fuchs trug auf der Bühne sogar die passende Perücke dazu.

Nach dem Karnevals-Evergreen „Wir losse der Dom in Kölle“ wurde auch der Sportfreunde Stiller-Fußball-Hit„54,74,90,2010“ in einer neuen Version präsentiert, bei der natürlich der 11.11. besungen wurde. Aus Olli Pochers Fußballsong „Schwarz und Weiß“ wurde „Blau und Weiß“ und die Band sorgte sich auch um ihre Zuhörer, dass es genug Kölsch auf und vor der Bühne gibt.

Wie es sich gehört

Wie sich das im Karneval gehört, durfte auch geschunkelt werden zum allseits bekannten „Der liebe Gott weiß, dass ich kein Engel bin“ von den Höhnern. Als besonderes Highlight trat als Ein-Mann-Gruppe Bernd „Pflaumen pflücken“ auf, der sich selbst auf der Gitarre begleitete und dem alles „scheißegal“ ist, denn er feiert Karneval. Neben dem Pflaumenschnaps wurde auch der Jülicher Ellbach besungen und es wurde von allen hierzu geschunkelt.

Echte Karnevalisten waren auch sein Thema, denn die erkennt man an ihrem blau-weißen Outfit und der Tatsache, dass sie auf „lecker Mädche“ stehen. Ohne Zugabe durfte er selbstverständlich nicht die Bühne verlassen.

„Les 6 Kölsch, ein Cola“ vergaßen in ihren Liedern nicht den schönsten Platz der Welt, nämlich den an der Theke und sie sind auch bereit, Karneval im Sommer zu feiern. Es wurde auch das neue Dreigestirn um Prinz Toni I vorgestellt, das sich ganz den Star Wars-Filmen verschrieben hat, und als R2D2, Han Solo und Chewbacca während der Session auftreten wird. Die offizielle Proklamation des Dreigestirns wird später stattfinden.

Es wurde geschunkelt

Weitere Karnevalsklassiker im Kuba waren „Schenk mir Dein Herz“ und „Hey Kölle, do bes e Jeföhl“ von den Höhnern oder „En unsrem Veedel“ von den Bläck Fööss. Zu „Drink doch ene met“ durfte nicht nur geschunkelt werden, sondern es wurden auch Wunderkerzen verteilt, die für eine besondere Stimmung sorgten. Bei den Zugaben wurden aus Robbie Williams „Let me entertain you“ „Ich hab Tripper“ und aus Frank Sinatras „My Way“ das liebste Gut des Karnevalisten, nämlich das allseits beliebte und begehrte „Freibier“.

Das Publikum forderte noch weitere Zugaben, die auch prompt geliefert wurden. Zum Ende waren alle überzeugt, dass nach diesem tollen Einstand die „jecke Zeit“ kommen kann.

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