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Neue Mitte: 16.000 Kubikmeter Erdreich können anrollen

Von: Jörg Abels
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mitte nieder bild
Bürgermeister Hermann Heuser (r.) und Bauamtsleiter Peter Schmitz (l.) ließen sich vor Ort noch einmal von Investor Dirk Schlun (2.v.r.) und den RWE-Verantwortlichen Marcel Martin und Achim Lückhoff über den Zeitplan für den Bau der „Neuen Mitte” informieren. Foto: Abels

Niederzier. Beim Blick auf die angeschütteten Erdhügel und die Seenlandschaft in der „Neuen Mitte” ist nur schwer vorstellbar, dass bereits Ende September/Anfang Oktober das Fachmarktzentrum mit einer Fläche von 6000 Quadratmetern Verkaufsfläche seine Pforten öffnen soll.

Aber genau diesen ehrgeizigen Zeitplan untermauerte Investor Dirk Schlun (Aachen/Gangelt) noch einmal bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Hermann Heuser.

Genährt wird seine Zuversicht durch die erste Teilbaugenehmigung für die noch erforderlichen Erdarbeiten. „Wir können jetzt das Wasser abpumpen, den Mutterboden abtragen und das Gelände auffüllen”, erklärte Schlun. Rund 16.000 Kubikmeter müssen dafür angefahren werden. Sind sie verarbeitet, soll möglichst umgehend mit dem Hochbau begonnen werden. „Wir erwarten die endgültige Baugenehmigung in den nächsten Tagen”, betonte Heuser, nachdem in den letzten Monaten noch nachzuweisende Verkehrs- und Lärmgutachten für Verzögerungen gesorgt hatten.

Die Details aber sind jetzt geklärt, geht Heuser davon aus, dass das Thema Lärmschutzwände zumindest entlang der Mühlenstraße (K2) und zum Wohngebiet vom Tisch ist.

Derweil läuft die Erschließung des ersten Wohnbauabschnitts auf Hochtouren. Die ersten Privatleute, die zum Teil schon einen Bauantrag eingereicht haben, müssen sich aber noch ein wenig gedulden. Der heftige Winter hat den Zeitplan durcheinander gewirbelt, so dass Erschließungsträger RWE Power nun davon ausgeht, bis Ende April den ersten Abschnitt freigeben zu können. Derzeit läuft der Kanalbau, parallel wird das Kastenprofil erstellt, in dem der kleine Bachlauf („Fünf Weiher”) verschwinden soll. Das ist Voraussetzung für den Bau des zentralen Platzes der „Neuen Mitte”, dessen Planung derzeit in der Feinabstimmung ist.

Ziel ist es, den multifunktionalen und durch Baumgruppen eingefassten Platz zeitnah zur Öffnung des Einkaufszentrums fertigzustellen, erklärt Projektkoordinator Marcel Martin von RWE Power. Im Übrigen ist die Nachfrage nach Grundstücken ungebrochen. Weil 20 der 23 Parzellen im ersten Abschnitt bereits veräußert oder reserviert sind, kündigt RWE Power für die zweite Jahreshälfte bereits die Erschließung des zweiten Abschnitts an. Insgesamt bietet das Areal Platz für bis zu 70 Häuser.

Sehr gut angenommen, betont Martin, werde das Wärmepumpen-Förderprogramm, mit dem die „Neue Mitte” unter dem Stichort „Nachhaltigkeit” ebenso eine Vorreiterrolle einnimmt wie mit der geplanten hochwertigen LED-Beleuchtung, für die RWE noch einmal tief in die Tasche greift.
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