Aldenhoven - Neue Mehrheit schafft „klare Verhältnisse”

Neue Mehrheit schafft „klare Verhältnisse”

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Aldenhoven. Die neue Mehrheit im Aldenhovener Gemeinderat aus SPD, Freier Wählergemeinschaft (FWG) und FDP hat den zu Beginn der Legislaturperiode eingerichteten Wirtschaftsausschuss mit mehr Kompetenzen ausgestattet, um „klare Verhältnisse” zu schaffen.

Die CDU-Opposition hatte sich energisch gegen diese Änderung der Zuständigkeitsordnung gestemmt. Die neue Mehrheit sieht im Bereich der Wirtschaftsförderung erheblichen Handlungsbedarf. Und der Wirtschaftsausschuss sei ein „sehr gutes Instrument”, diese voranzubringen, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Udo Wassenhoven. Dadurch werde auch der bisher dürftige Informationsfluss zwischen dem Bürgermeister und den Fraktionen verbessert. Der Rat müsse wissen, „was sich tut”. Dies sei „der entscheidende Punkt”.

Die CDU-Fraktion lehnt den Ausschuss „grundsätzlich” ab. Deren Vorsitzender Reinhard Paffen befürchtet, dass der Haupt- und Finanzausschuss, geleitet von Bürgermeister Lothar Tertel, „verkümmert” und es neben „Reibungsverlusten” Kompetenzgerangel mit dem Bauverwaltungsausschuss, dem Paffen vorsitzt, geben wird. „Nichts wird besser, eher schlechter, erwartet der Siersdorfer Christdemokrat.

Auch ein Vorschlag der Mehrheit, die Zuständigkeitsordnung nachträglich noch zu Gunsten des Bauausschusses in zwei Punkten zu ändern, konnte ihn nicht nicht umstimmen.

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