Aldenhoven - Neue Gesamtschule Aldenhoven-Linnich stellt sich vor

Neue Gesamtschule Aldenhoven-Linnich stellt sich vor

Von: gre
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Sie sorgten für die umfassende Eltern-Info zur neuen Gesamtschule Aldenhoven-Linnich: v.l. Bürgermeister Wolfgang Witkopp, der Linnicher Realschulrektor Olaf Stecker, Bürgermeister Lothar Tertel und Johannes Stollenwerk, Rektor der Anne-Frank-Gesamtschule Mariaweiler. Foto: Greven

Aldenhoven. In Aldenhoven und Linnich wird sich die Schullandschaft ab dem Beginn des neuen Schuljahres 2013/2014 grundlegend verändern. Während bisher die Bildung der neuen Gesamtschule Aldenhoven-Linnich sich in der „Hoffnungsphase“ befand, ist ihre Einrichtung seit Dienstag sozusagen definitiv. An diesem Tag traf die lang erwartete Genehmigung der Regierungspräsidentin ein.

„Auf 29 Seiten hat sie sich mit den Willensäußerungen der Antragsteller und allen Einwendungen befasst und letztlich dem Elternwillen Vorrang eingeräumt“, so Lothar Tertel eingangs der Elterninformation, die schon vorab für diesen Abend in der Aula der Aldenhovener GTHS geplant war. Hierzu eingeladen waren die Eltern der Viertklässler der drei Grundschulen der Gemeinde Aldenhoven.

Sie haben das letzte Wort. Sie treffen mit der Anmeldung ihrer Kinder die endgültige Entscheidung, denn Voraussetzung zur Bildung dieser Gesamtschule ist die Anmeldung von mindestens 125 Kindern aus den beiden Schulstandorten. Die beiden anwesenden Bürgermeister Tertel und Witkopp zeigten sich sehr zuversichtlich, dass diese Mindestzahl zustande kommt.

Bei dieser Information, an der offensichtlich auch viele Lehrpersonen interessiert waren, ging es um Details, wie diese neue Schule künftig aussehen soll. Hierüber referierten der Linnicher Realschulrektor Olaf Stecker und der von der Bezirksregierung mit der Begleitung des Anmeldeverfahrens beauftragte Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule aus Düren, Johannes Stollenwerk.

Zuvor hatte Lothar Tertel dargelegt, dass, wie erwartet, die 5. und 6. Klassen an beiden Schulstandorten unterrichtet werden, die Klassen 7 bis 9 in Aldenhoven und die der Oberstufe, also die Klassen 10 bis 13 in Linnich. Zu den Räumlichkeiten konnte Tertel konkrete Aussagen machen, ebenso für die Gestaltung des gemeinsamen Mittagessens, für das eine großzügig ausgestattete und jetzt schon von der GTHS genutzte Mensa zur Verfügung stehe.

Ablösung

Als positiv stellte Olaf Stecker heraus, dass die Gesamtschule im Gegensatz zu den Gymnasien insgesamt 9 Klassen umfasst, wodurch der Leistungsdruck nicht so gravierend sei wie in der G 8-Form. Tertel betonte, dass die Gesamtschule, die an beiden Standorten vorhandenen weiterführenden Schulen – Hauptschule und Realschule – ersatzlos ablösen wird. Die Entscheidung hierfür sei für die beiden Schulstandorte zukunftssichernd.

Stecker wies darauf hin, dass das Grundkonzept für die neue Schule steht. Viele Ideen der bewährten vier bestehenden Schulen seien hierin eingeflossen. In den Kernfächern würden in Klasse 5 die Klassenverbände bestehen bleiben mit Innendifferenzierung.

Die Unterrichtsdauer umfasst in Klasse 5 wöchentlich 28 Unterrichtsstunden, in Klasse 6 29 bis 32. Das Ganztagskonzept sehe zunächst eine Schulzeit von 8 bis 15 Uhr vor inklusive einer einstündigen Mittagspause mit Ruhephase, der sich Lernzeiten anstelle der ansonsten üblichen Hausaufgaben anschließen.

Stollenwerk wies darauf hin, dass die Eltern zur Mitwirkung an der Weiterentwicklung des Schulkonzeptes aufgefordert sind, was gerade in Aufbauphase enorme Vorteile biete. Vorteilhaft für diese neue Schule sei die mit Sicherheit gegebene gute Lehrerversorgung. Das Gründungskollegium werde aus motivierten Lehrpersonen bestehen, aus den vorhandenen Schulen und aus Neueinstellungen, wobei der Grundsatz gelte „Versetzung geht vor Neueinstellung“.

Es gab noch viele Fragen sowohl aus dem Kreise der Eltern als auch von den anwesenden Lehrpersonen, die aber alle in ausreichendem Umfange beantwortet wurden.

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