Jülich - „Nacht der Energie” im KuBa mit Film und Diskussion

„Nacht der Energie” im KuBa mit Film und Diskussion

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Jülich. Nach der erfolgreichen Premiere im Frühsommer 2009 veranstalten das Forschungszentrum Jülich und unsere Zeitung die zweite Themen-Nacht im Kulturbahnhof Jülich. Die „Nacht der Energie” steigt bei freiem Eintritt am Freitag, 24. September, ab 18 Uhr.

Wieder gibt es zum Einstieg einen eindrucksvollen Kinofilm - und wieder geht es um eine zentrale Zukunftsfrage: Wie sichern wir die Energieversorgung einer Menschheit, die rapide wächst?

Darum dreht sich auch der schwedische Dokumentarfilm „Unser Planet” (2006). Der Streifen stellt Fakten zusammen und Thesen auf - vor dem Hintergrund beeindruckender Bilder: Neun Milliarden Menschen teilen sich den Planeten im Jahre 2050.

Um ihnen das Lebensniveau von heute zu ermöglichen, wären fünf Erden notwendig - das ist eine der zentralen Aussagen des Films. Wenn die begrenzt vorhandenen Ressourcen einmal erschöpft sind, könne es zu Völkerwanderungen und kriegerischen Auseinandersetzungen um Nahrung, Holz, Öl und Wasser kommen, schlussfolgern Forscher in „Unser Planet”.

Und weiter: Die Verhältnisse, in denen der Mensch heute lebt, müssten neu geordnet werden. Nur wie? Die Fakten, Thesen und Fragen sollen am 24. September im Kulturbahnhof nicht unkommentiert bleiben.

Es gibt auch aktuelle politische Entscheidungen wie den „Atom-Kompromiss” der Bundesregierung, die unsere Energieversorgung beeinflussen. Daher diskutieren nach dem Film im KuBa vier Energieexperten über die mögliche und wünschenswerte Zukunft.

Das sind: Professor Harald Bolt, Mitglied im Vorstand des Forschungszentrum Jülich und zuständig für den Bereich Energie; Dr. Joachim Göttsche, Abteilungsleiter Effiziente Energienutzung Solar-Institut Jülich der Fachhochschule; sowie die beiden Institutsleiter des Forschungszentrums, Jürgen-Fr. Hake (Energieforschung, Systemforschung und Technologische Entwicklung) und Professor Ulrich Schurr (Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre - Phytosphäre).

Sie sollen darlegen, was die Jülicher Forschung zur Energieversorgung von morgen beitragen kann. Moderator ist unser Redakteur Volker Uerlings.

Die Veranstaltung ist Teil des Wissenschaftsjahres 2010 zum Thema „Die Zukunft der Energie”.
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