Musikalische Reise in den Orient

Von: spl
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Eine Kombination aus außergew
Eine Kombination aus außergewöhnlichen Instrumente und ebenso außergewöhnlichem Können führte zu einer bezaubernden Reise in den musikalischen Orient, die zum Träumen einlud. Foto: Plahm

Jülich. „Am besten von vorne”, hieß es aus dem Publikum als das Ensemble „Mesopotamia” sein Konzert am Samstag im Kuba beendet hatte. Es folgten Applaus und zwei Zugaben.

Dem war ein Musikabend vorausgegangen, der die Zuhörer auf eine musikalische Reise in den Orient mitnahm. Dem Quartett gelang es, mit einer Wechsel aus langsamen und schnelleren Kompositionen vielfältige Emotionen zu wecken. Mit ruhigeren, melancholischen Klängen bis hin zu fröhlichen, tänzelnden Melodien gelang es den vier Musikern, dem Publikum, die arabische Musiktradition näher zu bringen.

Fingerfertig

Nicht zuletzt wurde das durch die außergewöhnlichen Instrumente des Quartetts möglich. Raed Khoshaba zeigte Fingerfertigkeit an der Oud, ein Zupfinstrument, das dem Mittelmeerraum beziehungsweise dem Nahen Osten entstammt. Mit seinem Können verlieh Khoshaba den Melodien Verzierungen, die das Publikum nach seinen Soloeinlagen mit gebührendem Beifall belohnte.

Ebenso überzeugen konnte Hesen Kanjo, der mit dem Kanun, einer orientalischen Zither, den Kulturbahnhof mit bezaubernden Melodien erfüllte. Bereichert wurde das Ensemble auch von Abdelali Jazouli, der mit verschiedenen Schlaginstrumenten orientalische Rhythmen erklingen ließ. Alan Arif vervollständigte das Quartett mit seiner Geige, die er mit außerordentlicher Begabung und Präzision spielte.

Nach insgesamt elf unterschiedlichen Stücken aus der orientalischen Musiktradition wollte das Publikum die vier Musiker am liebsten gar nicht von der Bühne lassen. Die Vereine „Kultur ohne Grenzen” und „Kultur im Bahnhof” haben mit der Organisation dieses musikalischen Abends genau den Nerv der vielen Zuhörer getroffen, die das Ensemble erst nach mehrmaligem minutenlangem Applaus entließen.
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