Multikulturelles Musikfestival für den guten Zweck

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Jülich. Das zweite multikulturelle Musikfestival findet am Mittwoch, 2. Oktober, ab 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) im Kulturbahnhof Jülich statt. Nachdem das erste Festival ein großer Erfolg war haben die Veranstalter Virginia Lisken von der Noiseless-Konzertreihe und Cornel Cremer, Geschäftsführer des Kulturbahnhofs Jülich, beschlossen, auch dieses Jahr ein Konzert zu organisieren. Dabei wird es wieder Musik aus verschiedenen Ländern wie beispielsweise Italien geben.

Das Jülicher Trio „A modo nostro“ macht Musik auf seine „eigene Art“. Zwei Gitarren, Gesang und ein Cajon ziehen die Zuhörer musikalisch in ihren Bann. So wechseln sich Eigenkompositionen, meist geschrieben von Gianni Lettieri (Gitarre und Gesang) und ausgearbeitet von der ganzen Band (Alex Inglese, Giuseppe Milicia), mit Coversongs ab.

Wer nun die übliche „Restaurantmusik“ erwartet, wird angenehm überrascht, gecovert wird von der Elite der italienischen Songwriter wie zum Beispiel Vasco Rossi, Antonacci, Bertoli, Daniele, Battisti oder auch Zucchero. „A modo nostro“ vermitteln mit ihrem einzigartigen Stil Musik der Extraklasse auf hohem Niveau, so die Veranstalter.

Amerika wird durch „Johnny Sanders“ (Ralf Esser) vertreten. Im Stil der 50er und 60er Jahre Music-Shows, werden die Superhits von Künstlern wie Elvis Presley, Roy Orbison, Carl Perkins, Eddie Cochran oder Jerry Lee Lewis präsentiert. Deutschland segelt musikalisch unter der Flagge von Tim Hoff.

Der junge Nachwuchskünstler aus Jülich hat durch diverse Auftritte unter anderem beim Noiseless von sich reden gemacht. Er singt Lieder von zur Zeit angesagtesten Künstlern wie Maxim oder Tim Bendzko und vertritt die moderne Komponente beim Festival.

Weiter geht es über den Ärmelkanal nach England mit dem Songwriter John Born. Er schreibt eigene Stücke vom Leben und der Liebe, von Erlebtem und Vergessenem. John Born ist ein Singer-Songwriter mit eigenem Stil. Seine musikalischen Wurzeln liegen im Folk, Pop, Rock, Blues und Jazz.

Kölsch ist nicht nur ein leckeres Getränk, sondern ebenfalls eine eigene Sprache mit eigenem Humor, dieser wird von dem Jülicher Duo „Elixier“ gekonnt und gewitzt zu Gehör gebracht. Hajo Hintzen und René Sorychta covern unter anderem Lieder der Bläck Fööss oder von L.S.E.

Nicht für ein Land, sondern für eine Stadt singt Jenny Joao. Jenny, das junge Jülicher Nachwuchstalent, wurde 1997 in Brandenburg geboren und lebt seit 2008 in der Stadt an der Rur. Schon in früher Kindheit entdeckte sie für sich die Musik, und seit einigen Jahren begleitet sie ihren Gesang mit der eigenen Gitarre. Als diesjährige Gewinnerin des Contest „Jülich hat Talente“ wird Jenny von der Jury auch als „die junge Tracy Chapman“ gelobt. Sie überzeugt durch ihre Bühnenpräsenz und mit ihrer eindrucksvollen Stimme.

„Quod Libet“ steht für Irland. Die im Kreisgebiet Heinsberg bekannte Band macht ihren Namen zum Programm: Quod Libet kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „was gefällt“. Und das, was die Gruppe zu Gehör bringt, gefällt wirklich: ihrem Publikum und ihr selbst, denn der Funke der Begeisterung und die Spielfreude springt garantiert auf die Zuhörer über.

Quod Libet lässt sich in der Auswahl der Musik in keine feste Musikrichtung einordnen. Zum Repertoire gehören traditionelle irische oder aktuelle schottische Lieder, virtuose Instrumental- oder reine Gesangsstücke.

Professioneller Tanz

Bevor es live „zur Sache“ geht, wird Thorsten Baulig, Inhaber und Tanzlehrer der Jülicher Tanzschule „Dance and more“, traditionellen Irish Dance vorführen. Eröffnet wird der Abend mit den „schottischen Freunden“. Der Erlös wird wie schon im Vorjahr der Kinderwohngruppe Jülich, Träger evangelischer Jugend- und Familienhilfe gGmbh, zu Gute kommen. Im letzten Jahr kam ein Reinerlös von 400 Euro zusammen, darüber hinaus gab es Weihnachtspaten, die allen dort lebenden Kindern ein Weihnachtsgeschenk ihrer Wahl machten.

Alle Beteiligten des Festivals möchten dabei helfen, den Kindern eine Freude zu machen und kleine Wünsche zu erfüllen. Durch die Teilnahme an dieser Veranstaltung hilft jeder Zuhörer aktiv mit, vor Ort in Jülich wertvolle Hilfe zu leisten. Gerne werden auch wieder Weihnachtspaten für zehn Kinder angenommen.

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