Jülich - Mozart und Beethoven auf der Guarneri-Geige

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Mozart und Beethoven auf der Guarneri-Geige

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Kathrin ten Hagen, hier bei ihrem Auftritt im PZ vor einem Jahr, ist erneut die Solistin, diesmal in Beethovens Violinkonzert. Foto: Emde

Jülich. Das Collegium Musicum freut sich, dass für sein Winterkonzert am Samstag, 23. Februar, ab 20 Uhr in der Aula des Gymnasiums Zitadelle Jülich wieder die renommierte Violinsolistin Kathrin ten Hagen gewonnen werden konnte. Sie ist dem Jülicher Publikum durch ihren musikalisch hinreißenden Auftritt im vergangenen Jahr mit dem Brahms-Konzert bekannt. Heuer spielt sie das damals richtungsweisende Violinkonzert von Beethoven.

Der Komponist setzte mit diesem Werk neue Maßstäbe für die Bedeutung der Violine als Soloinstrument und schuf einen neuen sinfonischen Konzertstil, bei dem Soloinstrument und Orchester gleichwertig konzertierend behandelt werden.

Solistin Kathrin ten Hagen gab ihr Debüt als 14-jährige mit den Nürnberger Symphonikern. Sie studierte Violine an den Universitäten in Berlin, Salzburg und Boston und nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Meisterkursen teil. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe in Europa und USA. Ten Hagen spielt eine Guarneri-Geige aus dem Jahre 1663. Die Guarneris waren eine Geigenbauerfamilie in Cremona.

Eingeleitet wird das Konzert mit Mozarts „Titus-Ouvertüre“ zu seiner letzten Oper „La Clemenza di Tito“. Er schrieb die Oper zu Ehren der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen in nur 18 Tagen, zum Großteil auf der Reise von Wien nach Prag.

Die „Unvollendete“

Nach der Pause erklingt die 7. Sinfonie in h-Moll, die so genannte „Unvollendete“ von Franz Schubert. Sie ist ein Fragment, da nur wenige Takte des dritten Satzes und kein vierter Satz existieren. Das Werk wurde erst 37 Jahre nach Schuberts Tod in Wien uraufgeführt. Bis dahin war es für die Öffentlichkeit verschollen. Das Werk gilt wegen seiner umfangreichen Orchesterbesetzung, der neuartigen Harmonik und der starken Dynamik als Schuberts Durchbruch zu einem neuen romantischen Kompositionsstil. Das Konzert steht unter der Leitung von Peter Sauerwein.

Seit über zehn Jahren hat das Collegium Musicum Jülich seine Eintrittspreise konstant gehalten. Inzwischen sind die Kosten für die Aufführungen in den Einzelpositionen zwischen 30 und 100 Prozent gestiegen, so dass der Veranstalter es für nötig erachtet, die Eintrittspreise von 12 auf 14 Euro zu erhöhen. Trotz dieser Maßnahme muss weiterhin ein Großteil der Konzertausgaben durch die Beiträge und Spenden der aktiven und inaktiven Mitglieder gedeckt werden. Karten zum Preise von 14 Euro, ermäßigt für Schüler und Studenten 7 Euro, sind erhältlich bei der Buchhandlung Fischer Telefon 02461/ 937833, beim Musikstudio Comouth, Telefon 02461-4949, und an der Abendkasse. Kinder bis 15 Jahren haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt.

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