Koslar - Modenschau in Koslar: Vögel und Perlen zieren schicke Kleidungsstücke

Modenschau in Koslar: Vögel und Perlen zieren schicke Kleidungsstücke

Von: Kr.
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Schmuck und exklusive Mode standen im Mittelpunkt der Modenschau im Koslarer de Nickel Schuppen. Foto: Kròl
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Schmuck und exklusive Mode standen im Mittelpunkt der Modenschau im Koslarer de Nickel Schuppen. Foto: Kròl
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Schmuck und exklusive Mode standen im Mittelpunkt der Modenschau im Koslarer de Nickel Schuppen. Foto: Kròl

Koslar. Der rote Teppich war ausgerollt, die überwiegend weiblichen Gäste im Koslarer de Nickel-Schuppen schritten darüber zu ihren Plätzen und konnten sich auch einmal wie ein Filmstar fühlen. „Jetzt geht es los.“ Die kleine Greta Thouet gab das Startzeichen für die Modenschau, zu der Goldschmiedemeisterin Anja Schlader eingeladen hatte. Diese Schau stand ganz im Zeichen des bekannten Künstlers und Freund des Hauses Schlader, Otmar Alt.

Es waren nicht nur seine Bilder, die die Wände des Schuppens schmückten, er hatte auch einen Teil des Schmucks entworfen, den Anja Schlader ausgeführt hatte. Wer Alt kennt, weiß dass er für eine Kunst steht, die zu den Menschen geht, häufig im Außenbereich zu sehen ist und Dinge des täglichen Lebens verschönert.

Fortbewegungsmittel tragen ebenso seine Handschrift wie Imbissbuden oder Apotheken und Bäckereinen. Er gestaltet Porzellan, Möbelstücke, Kleidung und eben auch Schmuck. Seine charakteristischen Tiermotive setzt er dabei gekonnt in Szene. So tauchen Katzen und Vögel auf, die er auch unter einem erotischen Aspekt betrachtet. „Vogelgeschenk“, „Liebeskugel“ sind Titel, die er ihnen gibt.

Für die Koslarer Ausstellung kreierte er sogenannte „Geheimnisträger“. Sie waren in der Renaissance, im Barock und Rokoko groß in Mode, denn in ihnen konnte man kleine Botschaften verstecken und weiterleiten. Alt ließ von der Goldschmiedin große Käfer aus Gold oder Silber arbeiten, verziert mit Perlen, Korallen und Edelsteinen, die ebenfalls Platz für kleine Zettel bieten.

Doch auch eigene Entwürfe präsentierte Anja Schlader, die eine große Vorliebe für edle Steine aber auch Südseeperlen hat. Für ihre Schau verarbeitete sie in diesem Jahr besonders Aquamarin, Tomalin und eben Perlen.

Edler Schmuck

Auf den eleganten schwarzen Ensembles von Hanne Oelschläger, die die Models trugen, kam der edle Schmuck natürlich besonders gut zur Geltung.

In der dunklen Jahreszeit verlangt das Auge aber auch nach Farbe. Und wer Otmar Alt kennt, weiß dass er gerne in Farben schwelgt. Seine Entwürfe hatten Marion Kuffner und Anja Schlader an der Nähmaschine umgesetzt. So waren neben witzigen Assecoires wie Pulswärmer und Taschen, die sie mit den typischen Vogel- oder Blumenmotiven versehen hatten, ebenso chice Jeans, Jacken und Röcke aufgepeppt worden.

Mit viel Begeisterung wurden sie von den Models, Sandra und Maya Sawellion, Ellen Willner, Diana Ingmanns, Gertrud Köth sowie Petra, Madita, Amelie und Greta Thouet vorgeführt. Weitere farbige Akzente setzte Christa Hintzen, die vor allem Gestricktes und Gehäkeltes nach eigenen Entwürfen von der Jacke bis zu Handschuhen, Schals und Mützen beisteuerte.

Für viel Aufsehen sorgten auch die Jacken und Mäntel, die der Verein „HandZeichen“ fertigte. Dahinter verbergen sich drei Frauen, die diese modischen Kleidungsstücke aus farbigem Filz nähen und ihre Produkte für einen guten Zweck verkaufen. In diesem Jahr fließt der Erlös nach Benin zum Aufbau einer Schule. Der Erlös aus dem Verkauf der Alt-Modelle fließt in eine Stiftung für junge Künstler.

So mancher Wunschzettel wurde sicherlich an diesem Abend noch einmal umgeschrieben, denn vor allem chice Mode, die eben nicht von der Stange stammt, wurde in dieser knapp einstündigen Show von den Models, die ausschließlich aus dem Freundes- und Familienkreis Schlader stammen, mit viel Begeisterung vorgeführt.

Anschließend war, wie Beate Rybacki, die durch das Programm führte, bekannt gab, Gelegenheit, sich die Kollektionen aus der Nähe anzusehen und auch anzuprobieren. Auf all die schönen Dinge, die es zu bestaunen gab, hatte Dr. Iris Nestler die Besucherinnen eingestellt und Markus Thouet an der Technik hatte sie alle ins rechte Licht gerückt.

Ein Dankeschön galt auch der Hausherrin Sylvia Schlader, die einmal mehr im Hintergrund tatkräftig wirkte.

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