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Modellschiff soll mit neuer Brennstoffzelle fahren

Von: hfs.
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Freuen sich auf das Finale: (v.L.) Staatssekretär Dr. Jens Baganz, das Schülerteam Philipp Sauer, Physiklehrer Lothar Schäkel, Jonas Kelter-Dahmen, Simon Schulz, Ace Johnsen (h-tec GmbH, die die Fuel Cell Box sponsorte) sowie Dr. Frank-Michael Baumann (Geschäftsführer der NRW EnergieAgentur). Foto: hfs.

Jülich. Brennstoffzellen- und Wasserstoff-Technologie aus der Energieregion Nordrhein Westfalen wird weltweit eingesetzt. Da die Schüler von heute die dringend gesuchten Facharbeiter, Techniker und Ingenieure von morgen sind, führt das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie einen Schülerwettbewerb durch.

Über 200 Gruppen aus NRW meldeten sich dafür, unter den 20 Besten, die im Finale während der Weltwasserstoff-Konferenz im Mai in Essen an den Start gehen, ist auch das Team des Rurtal-Gymnasiums Düren.

Sie waren berechtigter Weise mächtig stolz, Jonas Kelter-Dahmen, Simon Schulz, Philipp Sauer und Physiklehrer Lothar Schäkel vom Rurtal Gymnasium, als sie nun aus der Hand von NRW-Staatssekretär Dr. Jens Baganz eine so genannte „Fuel Cell Box” entgegennehmen durften. Sie beinhaltet einen Bausatz im Werte von rund 1400 Euro, mit dem die Dürener Schüler ein Brennstoffzellen-betriebenes Modellschiff entwickeln sollen.

Dieses soll dann, wenn es nach dem Wunsch der Dürener Schüler geht, in einem Finale unter den insgesamt 20 Schülergruppen - die Teams kommen noch aus Aachen, Bergkamen, Bonn, Coesfeld, Erwitte, Gladbeck, Hagen, Köln, Lemgo, Leverkusen, Mülheim an der Ruhr, Münster, Recklinghausen, Solingen, Viersen und Werl - auf dem Essener Baldeneysee um die Siegerpreise fahren.

Den besten fünf Gruppen winken dann am Ende professionelle Modellautos mit Brennstoffzellenantrieb sowie dem Siegerteam eine Einladung des Forschungszentrums Jülich zum einwöchigen „Schülerlabor Brennstoffzelle” in den Sommerferien.

Dort, im Hörsaal, fand nun auch die Vorentscheidung des NRW-Schülerwettbewerbes statt. „Nur durch eine zielgerichtete Nachwuchsförderung in den Natur- und Technikwissenschaften können wir die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes sichern und neben der Energieregion auch die Innovationsregion Nummer 1 werden”, sagte Dr. Jens Baganz.

Der Schülerwettbewerb wird in enger Kooperation mit der Wirtschaft durchgeführt. Federführend ist die EnergieAgentur NRW unter der Schirmherrschaft von Ministerin Christa Thoben. „Wenn man die Anmeldezahlen sieht, dann hat es den Jugendlichen sichtlich Spaß gemacht, die Brennstoffzellentechnik wissenschaftlich unter die Lupe zu nehmen”, meinte Bagnaz angesichts der über 200 gemeldeten Gruppen. Zum fünften Mal wurde der NRW-Schülerwettbewerb ausgerichtet, über 850 Schülerteams nahmen bisher daran teil.

Staatsekretär Baganz dankte den Kooperationspartnern und dem FZJ für die Unterstützung, freut sich auf „viele Schüler, die die 18. Weltwasserstoff-Konferenz vom 16. bis 21. Mai in Essen besuchen.” Dass Wasserstoff als Energieträger insbesondere für eine mobile Zukunft unverzichtbar ist, dies unterstrich Professor Dr. Detelf Stolten, Leiter des Instituts für Energieforschung-Brennstoffzellentechnik im Forschungszentrum. Er hatte die Schüler anlässlich der Siegerehrung begrüßt, fungiert als Chairman der Konferenz in Essen, zu der sich über 1500 Wissenschaftler aus der ganzen Welt angemeldet haben.
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