Jülich - Mode, Cabrio, Karussell: Hunderte besuchen Jülicher Fest und Frühkirmes

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Mode, Cabrio, Karussell: Hunderte besuchen Jülicher Fest und Frühkirmes

Von: Nicola Gottfroh
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Auf dem Grünen Markt erwachten nicht nur bei begeisterten Hobbygärtnern Frühlingsgefühle: Viele Besucher nahmen sich einen Blumenstrauß oder ein Gesteck mit nach Hause, um so ein Stück Frühling ins Wohnzimmer zu bringen.

Jülich. Auch wenn sich die Besucher nicht über strahlenden Sonnenschein freuen durften, so stand Petrus doch auf der Seite der Herzogstädter. Mit weitgehend trockenem Märzwetter sorgte er dafür, dass viele Menschen aus nah und fern das Frühlingsfest der Werbegemeinschaft besuchten, das in diesem Jahr erstmals zeitgleich mit der traditionellen Frühkirmes stattfand.

Von der Kölnstraße über den Schloss- und Propsteikirchplatz bis hin zum Marktplatz reihte sich eine Attraktion an die andere. Im Vorteil war der, der bequeme Schuhe trug und genügend Zeit mitgebracht hatte. Dank der vielen verschiedenen Angebote war für jeden Geschmack etwas dabei.

Während der Nachwuchs auf dem Schlossplatz die Kirmesattraktionen unsicher machte, im Feuerwehrauto des bunten Kinderkarussells seine Runden drehte oder beim Autoscooter die ersten eigenen Fahrerfahrungen hinterm Steuer sammelte, zog es die Väter magisch in die Kölnstraße. „Autoscooter ist doch langweilig. Hier warten die wahren Fahrerlebnisse auf uns”, preiste ein Vater seinem dreijährigen Sohn Lukas die Vorzüge der Cabrio-Schau gegenüber denen des Kinderkarussells an.

In der Kölnstraße zeigten Jülicher Autohändler begeisterten PS-Fans heiße Schlitten, die sich passend zur Jahreszeit „oben ohne” präsentierten. Von den schicken Cabrios ließ sich sogar, zur Überraschung mancher Herren, die Damenwelt begeistern. Und so fühlte sich eine Passantin in einem solchen Flitzer „ganz wie Leinwandgröße Grace Kelly”.

Weil sich die Damenwelt aber von Kleidern, Taschen und Schuhen noch mehr begeistern ließ als von der Welt der Motoren, musste auch Lukas Familie, zum Leidwesen der männlichen Familienmitglieder, den verkaufsoffenen Sonntag in der City zum ausgiebigen Frühlingsshopping nutzen.

Das Trio war nicht allein im Shoppingrausch. Das Treiben in den Geschäften war ebenso bunt wie auf der Straße. Und wer kaufwillig war, aber noch nicht wusste, was in diesem Frühling kleidungstechnisch angesagt ist, der konnte sich bei einer der vier Modenschauen auf dem großen Bühnentruck auf dem Marktplatz Anregungen holen.

„So macht eine Modenschau doch mal Spaß”, lautete der überraschende Kommentar eines Herren aus dem Publikum, der sicher vielen Geschlechtsgenossen aus dem Herzen sprach: Selbst männliche Fashionmuffel zeigten sich von dem Treiben auf dem Catwalk begeistert, schließlich präsentierten die Models auch die Kleidungsstücke, die „frau” in dieser Saison „drunter” trägt.

Auch das übrige Bühnenprogramm hatte es in sich. Die Talente der Tanzschulen „An der Zitadelle” und „Nina Romm” präsentierten tolle Darbietungen. Bei dem Konzert der BigBand der Realschule Jülich musste man einfach mitswingen und bei Markus Luca durfte das Publikum beim „Discofox zum mittanzen” selbst aktiv werden.

Wer nach so vielen Eindrücken hungrig geworden war, der war auf dem Propsteikirchplatz richtig, auf dem zahlreiche „fliegende Händler” mit süßen und herzhaften Leckereien warteten. Bei einer knackigen Grillwurst konnten die Besucher am Marktplatz verschnaufen und sich vom weiteren Bühnenprogramm mit Tanz und Musik verwöhnen lassen. Highlight des Festes war wieder einmal der Grüne Markt. Hier drehte sich alles um Natur und Garten. Neben Gartengeräten und cleveren Hilfsmitteln, wie etwa Rasenmähern, gab es natürlich Frühlingsblumen und -gestecke in allen erdenklichen Farben und Formen zu bewundern. Da nahmen sich die Besucher gerne ein Stück Frühling mit nach Hause.

Die Werbegemeinschaft zeigte sich zufrieden mit „ihrem” Frühlingsfest. „Petrus hat es gut mit uns gemeint. Der Wetterbericht hatte Anlass zu Pessimismus gegeben, aber das Wetter hat gehalten, bis auf ein paar wenige Tropfen am Nachmittag”, freute sich Wolfgang Hommel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Auch die Besucherzahlen stimmten: „Es waren mehr Besucher als wir erwartet hatten und auch mehr als im Vorjahr.”
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