Jülich - Mit Splitt versucht die Stadt, die „Fußgängerfalle” zu entschärfen

Mit Splitt versucht die Stadt, die „Fußgängerfalle” zu entschärfen

Von: -ks-
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Frank Körfer fühlt sich endlich von der Stadt Jülich in seiner Kritik an der „Fußgängerfalle” auf der Kleinen Rustraße ernstgenommen. Foto: Stüber

Jülich. Die Stadt Jülich hat auf die massive Kritik an einer „Fußgängerfalle” in der Kleinen Rurstraße reagiert. Die Metallabdeckung des stillgelegten Wasserlaufs gegenüber einem Verbrauchermarkt wurde mit Splitt gestreut.

Zudem wird bis auf weiteres mit mehreren rot-weißen Baken auf diesen Gefahrenpunkt in der Fußgängerzone aufmerksam gemacht, wie die Leiterin des Rechtsamtes, Kerstin Haffner, gegenüber dieser Zeitung erklärte. Grund: Auch nach dem Abtauen von Eis und Schnee bleibt die Stelle bei regnerischem Wetter problematisch.

Geschäftsmann Frank Körfer, der vor zwei Jahren an dieser Stelle ausgerutscht war,k und dessen Mutter in der letzten Woche dort schwer stürzte, hatte seinem Unmut über den Gefahrenpunkt öffentlich Luft gemacht und seinen Anwalt Michael Lingnau beauftragt, ein entsprechendes Schreiben an Bürgermeister Heinrich Stommel aufzusetzen.

Abdeckung rutschfest machen

Haffner berichtete, dass die Stadt Jülich, jeweils im Einklang mit dem Gemeindeversicherungsverband, wiederholt versucht habe, die Metallabdeckung rutschfest zu machen. So habe eine zusätzliche Beschichtung leider nicht gehalten. Auch eine weitere Behandlung - eine Art von „Sandstahlen” - habe offenbar nicht den gewünschten Effekt erzielt

„Wir haben alles unternommen, was DIN-gerecht war”, tritt Haffner dem Eindruck entgegen, die Stadt habe fahrlässig gehandelt. „Gemessen an den neuen Erfahrungen” will die Stadt nun erneut mit ihrem Versicherer besprechen, was zu tun sei. Eine Beseitigung der Wasserrinne komme allerdings nicht in Frage, da der Denkmalschutz die Option auf eine Reaktivierung des Bachlaufs nicht aufgegeben will, sagte sie.
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