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Mit einem Sieg will der TTC Indeland das Selbstvertrauen zurückholen

Von: Antonius Wolters
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Läuft seiner Form bislang hinterher: Der Belgier Lauric Jean an Position eins versucht am Sonntag, mit dem TTC Indeland Jülich beim SC Fürstenfeldbruck zu punkten. Foto: Kròl

Jülich. „Wir sind noch ratlos, wie das passieren konnte“, blickt TTC-Manager Arnold Beginn einigermaßen konsterniert auf das 0:6-Heimdebakel gegen Herne zurück, das die Mannschaft des TTC Indeland niedergeschlagen zurückließ.

Das gilt vor allem für Yoshihiro Ozawa, der seine erste Niederlage im Einzel gegen den Schweden Anton Källberg unter den Augen seiner Eltern erlebte, die gerade aus Japan zu Besuch weilten.

Doch der Zweitligist hat keine Zeit zur Vergangenheitsbewältigung, denn am Sonntag um 14 Uhr steht die schwere Auswärtsaufgabe beim Tabellennachbarn SC Fürstenfeldbruck auf dem Spielplan.

„Wir wollen die bittere Niederlage wettmachen“, hat Beginn den Schützlingen von Trainer Miro Broda einen Sieg „verordnet“, um Platz drei zu verteidigen und das alte Selbstvertrauen zurückzugewinnen, denn bis zum Ende der Vorrunde stehen noch die brisanten Westderbys gegen den 1. FC Köln und den BV Borussia Dortmund auf dem Terminplan.

Anreise erfolgt am Samstag

Die Indeländer machen sich bereits am Samstag mit einem Minibus auf die Reise gen Süden, um am Sonntag ausgeruht in die Partie gehen zu können. Die Gastgeber haben insgesamt vier Chinesen gemeldet, von denen bislang nur Chia-Sheng Lee an Position eins zum Einsatz gekommen ist, der mit seiner überragenden Bilanz (10:2) die Mannschaft nach vorn gepusht hat.

„Nach meinen Berechnungen müsste sein Visum abgelaufen sein“, vermutet Beginn eine große Schwächung des SC Fürstenfeldbruck. Damit würden die Chancen der Gäste aus der Herzogstadt gewaltig steigen, ist sich der Manager der Indeländer ziemlich sicher, zumal die Mannschaft diese Woche international nicht im Einsatz war und normal trainieren konnte, da alle fit sind.

Ein Erfolg stünde dem TTC gut zu Gesicht, denn die Tabelle gestaltet sich sehr eng: Die Plätze eins und sechs sind nur einen Minuspunkte voneinander getrennt. Den Satz, dass in der Liga „jeder jeden schlagen kann“, sahen die Indeländer ja zuletzt schmerzhaft bestätigt. Unterdessen wird in der heimischen Nordhalle an der Behebung der Beleuchtungsproblematik gearbeitet.

Manager Arnold Beginn berichtete, dass am Freitag eine Elektrofirma versucht, der Ursache für das Flackern auf die Spur zu kommen, damit es dort nicht zappenduster wird.

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