Jülich - Miles Davis Projekt konzertiert im Technologiezentrum

Miles Davis Projekt konzertiert im Technologiezentrum

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Jülich. Das Miles Davis Project mit Hans Peter Salentin spielt im Technologiezentrum Jülich. Um Miles Davis musikalisch zu huldigen, kommt am Freitag, 14. Februar, Hans Peter Salentin, Musikprofessor aus Bad Münstereifel, mit seinem Quartett in die Herzogstadt. Zu diesem ganz besonderen Konzert lädt der Jazzclub Jülich in das Technologiezentrum Jülich (TZJ) ein. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.

Die Musik des Trompeters mit seinem eigene Sound in altem Gewand und trotzdem frisch, fast ein wenig wie neu erklingen lassen, ist das erklärte Ziel des „Miles Davis Projects“. Diesen Spagat wagt Hans Peter Salentin mit den Musikern Josha Ötz am Kontrabass, Michael Weiß am Klavier und Stefan Schneider am Schlagzeug. Ziel ist es, die Zuhörer in 60er Jahre zu entführen, als der Jazz dicht und energiegeladen daher kam.

Wenn es einen Musiker gibt, der über Generationen hinweg Zuhörer und Musiker gleichermaßen beeindruckt hat, dann ist es sicherlich Miles Davis. Angefangen vom Cool Jazz, der 50er bis 60er Jahre mit dem Tenoristen John Coltrane bis hin zu seinen popartigen Konzerten in den 90ern. Immer war Miles am Puls der Zeit und somit stilprägend. Wenn bei irgendeinem Musikstück auf unseren Planeten sein unverwechselbarer Trompeten-Dämpfer Sound mit dem Harmon Mute erklingt, so wissen alle: Miles lebt.

Das Repertoire erstreckte sich von Klassikern wie „All Blues“, „Bye Bye Blackbird“ bis hin zur sehr schönen ruhigen Komposition des damaligen Pianisten Bill Evans: „Blue in Green“. Von dieser Aufnahme gibt es keine Improvisation von Miles Davis. Der Meister spielt hier „nur“ das Thema.

„Dies kann viele Gründe haben“, sagt Salentin, „entweder er konnte nicht, was ich mir nicht vorstellen kann, oder aber er wollte aufgrund der Atmosphäre dieses Stücke kein Solo spielen.“ Gerade in dieser Beziehung zeigen Salentin und seine Kollegen entspannte Interpretationen, die wohl auch dem Meister gefallen hätten. So lässt sich überhaupt sagen, dass die solistischen Elemente im Detail gekonnt und im Zusammenspiel ein richtiges gutes Jazzgefühl aufkommen lassen.

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