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Mehr als 500 Besucher beim Berufsinformationstag

Von: Kr.
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Philipp Heinrich und Laura Freiwald trainieren für den Berufswettbewerb WorldSkills Germany. Foto: Kròl

Jülich. Wie wäre es mit einer Ausbildung als Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder als Medientechnologe Druck. Vielleicht liegt das Interesse mehr im Naturwissenschaftlichen Bereich und ein Ausbildungsplatz zum Biologie-Chemie- oder Physiklaborant wäre toll?

Vielfältig sind die Möglichkeiten in den technischen oder kaufmännischen Berufen und das Angebot geht weit über Industriemechaniker oder Elektroniker hinaus. Wofür Schulabgänger sich auch entscheiden, wer von ihnen das Glück haben sollte, einen Ausbildungsplatz im Forschungszentrum Jülich zu erhalten, hat einen wichtigen Schritt ins Berufsleben getan und ihm eröffnen sich beste Chancen.

So berichtete Ulrich Ivens, Leiter der zentralen Berufsausbildung im Forschungszentrum Jülich, beim Tag der offenen Tür dieser Einrichtung, dass das FZJ schon seit längerem in erster Linie für den eigenen Bedarf ausbildet und gute Chancen bestehen, später übernommen zu werden. 350 junge Menschen absolvieren zurzeit im FZJ in 27 verschiedenen Berufen ihre Ausbildung. Ein Drittel von ihnen nutzt dabei ein ganz besonderes Angebot und hat sich für einen der sechs dualen Studiengänge entschieden. Neben der Ausbildung zum Mathematisch technischen Softwareentwickler können sie einen Bachelorabschluss erwerben.

Duales Studium

Diese Möglichkeiten bestehen auch für Chemie- und Physiklaboranten, für den Kaufmann für Büromanagement, Industriemechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik. Eine gute Gelegenheit sich über die vielfältigen Möglichkeiten zu informieren, ist der Tag der offenen Tür, der diesmal von weit über 500 jungen Menschen und ihren Eltern genutzt wurde. Weit standen an diesem Tag die Türen der Labore, Werkstätten und Büroräume offen. Ausbilder und Auszubildende gaben einen Einblick in das jeweilige Berufsbild und den Gästen wurde die Möglichkeit geboten bei kleinen Versuchen ihre Fertigkeiten auszuprobieren.

Weiterhin standen Vorträge zu unterschiedlichen Themen auf dem Programm. Wie hoch die Ausbildung des Forschungszentrums geschätzt wird, zeigt auch die Tatsache, dass ausländische junge Menschen diese Chancen nutzen. Zurzeit absolviert ein junger Grieche die duale Ausbildung zum Bachelor of Science und zum Chemielaboranten. Weiterhin gibt es einen ungarischen und einen spanischen Azubi zum Fachinformatiker und zum Physiklaboranten.

Auf hohe Qualität lässt auch ein weiteres Angebot schließen. Laura Freiwald und Philipp Heinrich, die eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik absolvieren und Christian Linden und Mark Reuter, die als Mechatroniker ausgebildet werden, trainieren für den Berufswettbewerb „WorldSkills Germany“. „Für unsere jungen Leute ist dies eine schöne Möglichkeit sich zu engagieren, zu zeigen, was sie können und einmal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen“, so Ulrich Ivens.

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