Martinusaktion: Gegenseitiges Geben und Nehmen

Von: gre
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Der alte und neue Vorstand der Martinusaktion Aldenhoven mit Sabine Küppers (v.l.), Thomas Uerlichs, Doris Werner, Stefan Küppers, Alexandra Kaldenbach, Cornelia Engländer, Bettine Küpper, Jürgen Tomys und Hermann-Josef Meurer. Foto: Greven

Aldenhoven. Seit 40 Jahren besteht die Martinusaktion Aldenhoven, eine Einrichtung, die seit ihrer Gründung im Jahre 1974 in bemerkenswerter Weise Projekte in der Dritten Welt gefördert hat. In dieser Zeit weist die Erfolgsbilanz einen Gesamtbetrag von 382.000 Euro aus.

Auf der Mitgliederversammlung dieses ökumenischen Vereins rief der langjährige, nunmehr ausscheidende Vorsitzende Thomas Uerlichs die Projekte der letzten zehn Jahre noch einmal in Erinnerung. Er stellte fest, dass der Erfolg dieser Martinusprojekte nicht an ihrem finanziellen Erlös zu messen sei; die Substanz der Aktionen sei vielmehr begründet in der Qualität und Verlässlichkeit der Projektpartner zum einen und im Engagement und der Begeisterungsfähigkeit derer, die sich in Aldenhoven von den Ideen der Martinusaktion und vom Gedanken des Teilens anstecken lassen zum anderen. All diesen Menschen, den beiden Kirchengemeinden, den Kindergärten und Schulen, vielen Einrichtungen und Einzelpersonen, jungen wie alten, dankte Uerlichs ausdrücklich für ihre Unterstützung.

Projekttage mit Kindern

Ein besonderer Dank galt den Erzieherinnen und Lehrpersonen, die durch die Projekttage in Kindergärten und Schulen ganz wesentlich dazu beitragen, dass Teilen nicht zum Almosengeben verkommt. „Teilen im Sinne der Martinusaktion bedeutet ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Immer wieder sind wir die Beschenkten, in dem wir und vor allem unsere Kinder fremde, spannende Kulturen kennenlernen, in Kontakt und Auseinandersetzung geraten mit den Sorgen und Existenzproblemen weit entfernter Länder und ihren Menschen“, so Thomas Uerlichs.

Seinen Mitstreitern im Vorstand dankte Uerlichs mit den Worten: „Entweder waren wir vorher schon Freunde oder sind es durch die Martinusaktion geworden.“ Den Kassenbericht von Hermann-Josef Meurer quittierten die Mitglieder mit der einstimmigen Entlastung für die ausgezeichnete und transparente Kassenführung.

Ohne Gegenstimmen gingen auch die Vorstandswahlen über die Bühne mit folgendem Ergebnis: Neue Vorsitzende Doris Werner, Stellvertreterin Alexandra Kaldenbach, Schriftführerin Bettina Küpper, Kassenwart Hermann-Josef Meurer, Beisitzer Cornelia Engländer, Sabine Küppers, Judith Cervigne, Julian Engländer, Jürgen Tomys und Thomas Uerlichs. Besonderer Dank galt Petra Hanrath, die in den letzten zehn Jahren für die Didaktische Börse verantwortlich war.

Doris Werner kündigte an, dass der Verein zum Jubiläum im November die in der Vergangenheit geförderten Projekte noch einmal in Erinnerung rufe, um von den Partnern, soweit noch Kontakte bestehen, zu erfahren, was inzwischen aus den Hilfen zur Selbsthilfe geworden ist.

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