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Marienverehrung soll beibehalten werden

Von: gre
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Mit der feierlichen Rückführ
Mit der feierlichen Rückführung des Gnadenbildes in die Kapelle endet die Aldenhovener Marienwallfahrt 2011. Foto: Greven

Aldenhoven. Mit einer Vesper am Sonntagnachmittag ist die Aldenhovener Marienoktav 2011 zu Ende gegangen.

Das Gnadenbild, welches seit dem Beginn der ersten Oktav „Maria Heimsuchung” am 3. Juli im Altarraum der Wallfahrtskirche ausgestellt war, wurde zum Abschluss wieder an seinen ständigen Standort in der Gnadenkapelle gebracht. Diese Aufgabe hatte der vom Bischof zum Pfarrverwalter der Teil-GDG Aldenhoven bestellte Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz übernommen.

Eine kleine Prozession der Teilnehmer der Vesper, angeführt von Schützen aus Aldenhoven und Neu-Pattern sowie Pfarrer Müller aus Huchem-Stammeln, begleitete den Regionaldekan auf seinem Weg.

In der Rückschau war die Hauptoktav „Maria Geburt” durchaus eindrucksvoll, wie allgemein von Teilnehmern bestätigt wurde. Da ist in erster Linie das feierliche Hochamt zur Eröffnung am Sonntag, 4. September, zu nennen, das von Regens Dr. Peter Blättler zelebriert worden war. Festlich umrahmt wurde dieser Gottesdienst von den Kirchenchören der GDG Baesweiler. Zu den Höhepunkten dieser Oktav sind der ökumenische Gottesdienst am Montag und vor allem die Pilgermesse für die Bergleute am Donnerstagabend mit Propst i.R. Heinrich Bongard und natürlich das Festhochamt am Schluss-Sonntag mit Pfarrer Reiner Müsers hervorzuheben. Auch die Gebetsabende, Wortgottesdienste und Lichterfeiern hatten erfreuliche Besucherzahlen aufzuweisen. Größere Pilgergruppen aus Manheim und Zweifall wurden am Samstagabend begrüßt.

Nach dieser Rückführung des Gnadenbildes in die Kapelle geht der Blick nach vorn ins Jahr 2012. Es stellt sich die Frage: Hat Aldenhoven im kommenden Jahr noch einen Priester oder wenigstens eine Gemeindereferentin? Wenn nicht, gibt es dann überhaupt noch eine Marienwallfahrt?

Das Problem liegt in der pastoralen Gestaltung der Abläufe. Bisher haben die jeweiligen Priester und Gemeindereferentinnen die Konzepte für die Durchführung der Wallfahrtstage erstellt. Als Pfarrer Lothar Tillmann und Gemeindereferentin Elke Jodocy im Frühsommer den Aldenhovener Raum verließen, waren die Vorbereitungsarbeiten, die bereits im Februar begonnen hatten, im Wesentlichen abgeschlossen - zumindest die Gebets- und Meditationstexte. Diese sind in dem 2010 gestalteten Wallfahrtsbüchlein so zeitlos gefasst, dass sie auch für künftige Wallfahrten zu verwenden sind.

Veränderungen unumgänglich

Im Februar kommenden Jahres wird die Wallfahrt 2012 konzipiert. „Ich lege großen Wert auf die Botschaft, dass es auch weiterhin die Aldenhovener Wallfahrt geben wird”, unterstrich Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hermann-Josef Meurer, der in dieser Hinsicht großen Optimismus ausstrahlt. Sicher werde es Veränderungen geben.

Im Pfarrgemeinderat herrscht die Auffassung vor, dass die seit über 350 Jahren bestehende Marienverehrung beibehalten werden muss. Da sei man nicht zuletzt den vielen Pilgergruppen und Einzelpilgern schuldig, die Jahr für Jahr den Weg zur Gottesmutter nach Aldenhoven suchen.
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