Jülich - Mariensäule wird ins rechte Licht gerückt

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Mariensäule wird ins rechte Licht gerückt

Von: Kr.
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Mit wenig viel erreicht: Nur ein kleiner Strahler, der in den Boden eingelassen ist, rückt die Mariensäule ins rechte Licht. Foto: Kròl

Jülich. Die Stadt Jülich ist um einen weiteren Lichtpunkt reicher. Mit nur einer 35 Watt Hochdrucklampe, die ins Pflaster eingelassen ist, wird die Mariensäule auf dem Kirchplatz mit Einbruch der Dunkelheit ins rechte Licht gerückt. Von unten angestrahlt und sehr dezent beleuchtet, bleibt manche Einzelheit von Brunnen und Säule im geheimnisvollen Halbdunkel und erhöht so den Reiz des Kunstwerkes, das von Maria Fernandez 1998 geschaffen wurde.

Schon seit langem ist es der Wunsch zahlreicher Jülicher Bürger, die Mariensäule bei Nacht angestrahlt zu sehen. Nachdem es de, Beirat „Lichtprojekt” bereits gelungen war, die neue Illumination der Zitadelle und die Beleuchtung von Hexenturm und Propsteikirche zu bewerkstelligen, wurde dieses weitere Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Mit einem Euro aus dem Verkauf der Broschüre über die Mariensäule leistete der Geschichtsverein einen Beitrag zur Finanzierung. Außerdem floss der Überschuss aus dem Propsteiprojekt mit ein. Die Stadtwerke übernahmen die Verlegung der Anschlüsse.

Bereits im November hatte Dr. Herbert Lang gemeinsam mit der Künstlerin eine Probebeleuchtung vorgenommen und die beste Beleuchtungsart erarbeitet. Nun konnten die notwendigen Arbeiten fertiggestellt und das Endergebnis der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Als sich Vertreter des Beirates und der Stadt bei Einbruch der Dunkelheit an der Säule trafen, lag sie noch im Schatten. Erst nachdem Wolfgang Hommel die Gäste begrüßt hatte und Propst Heinrich Bongard noch einmal auf die Geschichte der Säule eingegangen war, deckte Dr. Lang den Beleuchtungskörper auf.

„Mit wenig viel erreicht”, stellten die Gäste zufrieden fest. Abschließend dankte Bürgermeister Heinrich Stommel allen am Projekt Beteiligten, doch ganz besonders Dr. Lang, der die Arbeiten koordiniert hatte. Musikalisch untermalt wurde die kleine Feierstunde von Katrin Simons und Leonhard Ruthmann.
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