Linnich - Linnicher Künstler öffnen ihre Ateliers

Linnicher Künstler öffnen ihre Ateliers

Von: Kr.
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Seine Skulpturen aus Ziegel, B
Seine Skulpturen aus Ziegel, Beton oder wie hier Bronze sind wetterfest. Gerne erläutert Karl Heinz Laufs (links) ihre Entstehung. Foto: Kròl

Linnich. Der „Tag des offenen Ateliers” gehört zum Linnicher Kultursommer, wie das Salz in einer schmackhaften Suppe. Und es war auch in diesem Jahr wieder alles andere als fade Hausmannskost, was die beteiligten Künstler ihren Besuchern boten.

An vier Standorten des Linnicher Stadtgebiets fand Kunst zum Anfassen und Erleben statt. Da waren zunächst einmal die Eheleute Bina und Wilfried Theisen, die nicht nur ihre eigene Kunstwerke zeigten sondern auch zehn Künstlern ihr Haus öffneten. Der Großteil von ihnen war auch beim Skulpturenweg eingebunden, der ebenfalls auf die Initiative der Eheleute zurückgeht.

Vielschichtig waren die Bereiche, in denen die Künstler tätig sind. Neben Skulpturen zeigten sie im Hause Theisen Bilder, Grafiken, Schmuck und Fotografien und so waren Haus und Garten an der Alten Kirchstraße 4 in Rurdorf in eine einzige große Ausstellung verwandelt worden.

Acrylbilder und Feng-Shui-Objekte

Ruhiger ging es dagegen bei Margaretha Bongartz in Kofferen zu. Sie zeigte ihre Acrylbilder und Objekte, die nach den Gesichtspunkten des Feng Shui aufgebaut waren. Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall sind die Elemente, auf denen die Lehre beruht. Ihnen gegenüber stehen Form, Farbe, Zahl und Körper. Stehen sie zueinander im Gleichklang, können die Energien frei fließen.

Neben den abstrakten Bildern liebt Margaretha Bongartz darüber hinaus die darstellende Kunst. Tiere, Früchte und Blumen sind dabei ihre bevorzugten Themen.

Gegenständlich malt auch Juan Panos Franco, der seine Staffelei in der Rurstraße 42 aufgestellt hatte. Gerne ließ er sich beim Umgang mit Ölfarbe und Pinsel auch auf die Finger schauen. An diesem Tag zeigte Franco überwiegend Arbeiten, die die Heimat seiner Eltern wiedergeben. Aus Ojuelos Altos, einem kleinen Ort bei Fuente Obejuna stammen seine Inspirationen. Außerdem gibt es einige Familienporträts zu sehen.

Mit Material experimentiert

Mit dabei war auch wieder die Ederener Künstlerin Agnes Hasse mit Glasbildern und Objekten sowie einer Reihe von abstrakten Ölbildern. Als Gast hatte sie Karl Heinz Laufs dazu geholt. Der Künstler zeigte eine Reihe von Plastiken, die aus Beton, Ziegel und Blei entstanden sind, denn gerne experimentiert er mit Material. Durch leichte Verfremdungen entstehen aus Massenartikel völlig neue Dinge, die eine enorme Wirkung entfalten.

So hat er beispielsweise alte Balken leicht bearbeitet, eine Form hergestellt und in Bronze gegossen. Weiterhin stellte die „Ederener Runde” im Hause Hasse ihre Arbeit anhand einer Fotodokumentation vor.
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