Linnich - Linnicher Grundschulen sind von Grund auf saniert

alemannia logo frei Teaser Freisteller

Linnicher Grundschulen sind von Grund auf saniert

Letzte Aktualisierung:
linn-formsanierbu
Aus diesen neuen Decken droht keine Umweltbelastung mehr. Die Grundsanierung der Grundschulen ist zur vollen Zufriedenheit erfolgt, versichert auch GGS-Rektorin Margit Paulißen. Foto: Jonel

Linnich. Die beiden Linnicher Grundschulen machen wieder was her. Fast ein Dreivierteljahr zog sich die Sanierung des Gebäudes hin. Auslöser war die Formaldehydbelastung, die von der so genannten verlorenen Verschalung in den Betondecken der Klassenräume ausging.

Seither hat sich viel getan. „Wir haben jetzt viel besseres Arbeitslicht. Die Schule ist insgesamt viel heller geworden, und durch die neuen Fenster ziehts nicht mehr und ist es nicht mehr kalt in den Klassenräumen”, schwärmte Margit Paulißen, Leiterin der Gemeinschaftsgrundschule, vor dem Schulausschuss, der sich das nahezu vollendete Sanierungswerk vor Ort anschaute.

Hartmut Stolz, Leiter der Katholischen Grundschule lobte ebenso frohlockend eine angenehme Folge der Fenstererneuerung: „Die Geräusche von draußen hören wir nicht mehr.”

Denen, die einen Großteil ihrer Zeit in dem Schulgebäude verbringen, sind die Veränderungen zum Guten deutlicher aufgefallen, als dem unbefangenen Betrachter, dem der Unterschied zwischen dem Ist-Zustand und dem Zustand vor Sanierungsbeginn nicht so ins Auge fällt.

Dass die Werte der Raumluft nach der Sanierung „absolut im grünen Bereich liegen”, wie Beigeordneter Hans-Josef Corsten verkündete, wird noch etwas überlagert vom Geruch des Neuen. Alle rund 30 Klassen haben eine komplett neue Decke erhalten. Darin eingearbeitet sind die Leuchtkörper der neuen Lichtanlage. Die ist „das Non-plus-ultra an Beleuchtung”, erklärte Gerd Krings vom Hochbauamt.

In einem Zug mit der Sanierung wurden auch Brandschutzvorkehrungen umgesetzt. Wand- und Mauerdurchbrüche, durch die Elektroleitungen geführt wurden, sind nun geschlossen. „Alle Räume sind nun gegeneinander abgeschottet”, erklärte Stolz dem Ausschuss.

Ausgesprochen überschwänglich fiel die Beurteilung der ausführenden Firma und der Bauleitung aus. „Wir haben noch nie so wenige Absprachen gehabt. Das lief absolut reibungslos”, stellt Beigeordneter Corsten dem TÜV das allerbeste Bauleiterzeugnis aus.

Die Schlussrechnung der Sanierung liegt zwar noch nicht vor, wird aber etwas höher ausfallen als die veranschlagten 700.000 Euro. Etwa zehn Prozent, schätzt Beigeordneter Corsten, wird die Stadt drauflegen müssen. Damit sind aber auch die Maßnahmen abgedeckt, die sich während der laufenden Sanierung ergeben haben, wie die komplette Erneuerung der Nasszellen in den Klassen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert