Linnich - Linnich hat wieder ein Hallenbad

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Linnich hat wieder ein Hallenbad

Von: kr.
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Mit dem symbolischen Schlüssel ging Schwimmmeister Christian Malorny erst einmal baden.
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Bürgermeister Wolfgang Witkopp, Bernd Lohmann und Hans-Josef Corsten probierten die Liegen gleich aus, die Architekt Christoph Keinemann als Einweihungsgeschenk mitgebracht hatte. Foto: Kròl

Linnich. Für die Stadt Linnich war es sicherlich ein ganz großer Tag. Nach mehr als zweieinhalbjähriger Pause eröffnet das Linnicher Hallenbad nach umfassenden Sanierungs- und Renovierungsarbeiten nun wieder seine Pforten und dies war natürlich Grund genug, ausgiebig zu feiern.

Zahlreiche Gäste fanden sich zur Feierstunde im Hallenbad ein und staunten nicht schlecht über das neue Outfit, das dem alten Gebäude verpasst worden war. Hell und freundlich und lichtdurchflutet gibt sich die Halle. Das Becken selbst wurde nicht verändert, doch rund herum im Eingangsbereich, den Umkleiden und Duschen wurde tüchtig Hand angelegt. In kräftigen Rottönen im Kontrast zu einem hellen Grau wurden diese Bereiche gestaltet.

Doch das ist nicht das Wesentliche. Die eigentliche Sanierung fand in einem Bereich statt, der nicht so schnell ins Auge fällt. Modernste Technik ermöglicht, dass das Bad heute lediglich ein Fünftel der Energie verbraucht, wie bei der Ersteröffnung vor 44 Jahren. An diese Zeit erinnerte noch einmal Bürgermeister Wolfgang Witkopp, der die zahlreichen Gäste zur Feierstunde begrüßte. „Den arbeitenden Menschen gesund erhalten und etwas zur Entspannung zu bieten, den Jugendlichen körperliche Ertüchtigungen und Spaß“, so lautete die Begründung mit der der Rat der Stadt 1961 den Bau eines Hallenbades beschloss. Fast genau vor 44 Jahren, im Oktober 1969 feierte man Eröffnung, und 1971 wurde das Freibad in Betrieb genommen.

Stets wurde das Bad intensiv genutzt, wie Bürgermeister Witkopp berichtete, doch dann tat sich immer größerer Renovierungsbedarf auf, der letztlich zur Schließung der Einrichtung führte. Es war ein mutiger Entschluss von Seiten der Stadt, Mittel aus dem Konjunkturpaket II zu investieren, weitere Gelder bereit zu stellen und dem Bad eine Rundum-Sanierung zugutekommen zu lassen. Insgesamt 4.1 Millionen. Euro wurden investiert, und es hat sich gelohnt.

„Es ist ein herrlicher Blick von hier oben“, meinte dann auch Architekt Christoph Keinemann, dessen Büro für die Sanierung verantwortlich war. Es sei heute, so betonte er, nicht mehr selbstverständlich Bäder zu erhalten, und auch er lobte diesen mutigen Schritt der Stadt. „Schwimmen dient nicht nur der Gesundheit. Es ist eine Kultureigenschaft, die es zu erhalten gilt. Wenn es gelingt, hier in Linnich schwimmen zu lernen, ist viel erreicht“, betonte er. Er dankte außerdem für die tolle Zusammenarbeit zwischen den Handwerksbetrieben sowie den Mitarbeitern der Stadt. Hier nannte er ganz besonders Kerstin Schmalen und Kämmerer Hans Josef Corsten. Dann überreichte er feierlich den Schlüssel an Bürgermeister Wolfgang Witkopp. Außerdem hatte sein Büro drei chice Liegen für das Bad gestiftet.

Im Namen von NGW und Gelsenwasser richtete Dr. Dirk Waider ein Grußwort an die Anwesenden. Kurz stellte er die technischen Neuerungen vor. Er wünschte dem Schwimmbad stets erfolgreiche Schwimmer und glückliche Kinder.

„Es wurde geprüft und gerechnet und eine Sanierung als die beste Lösung gefunden“, erinnerte sich Bernd Lohmann, Vorsitzender des AK Hallenbad, an die zurück liegenden Jahren und er fand dass sich der Aufwand gelohnt habe. Auch er war voll des Lobes und des Dankes und freute sich auf die kommende Zeit. „Linnich hat nun wieder ein Bad, das in Eigenregie betrieben wird. Enorm attraktive Öffnungszeiten und ein tolles Kursangebot, für die heute schon viele Anmeldungen vorliegen, sollen den Erfolg des Bades garantieren“, erklärte er.

„Das das Wasser trägt“, dies wünschte Pfarrer Jürgen Frisch, der die Einsegnung vornahm, dem Bad. Als geeigneten Text für diesen Anlass hatte er das „Schwimmmeister-Evangelium“ ausgewählt, als Jesus übers Wasser schritt. „Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der niemand untergeht, getragen vom Glauben“, schloss er.

Und dann war es Schwimmmeister Christian Malorny der mit einem eleganten Kopfsprung ins Wasser das RuBa offiziell eröffnete. Im Anschluss an diese offizielle Feierstunde gab es genügend Zeit die neuen Räume zu besichtigen, den DLRG Schwimmern aus Linnich und Geilenkirchen bei ihren Schwimmübungen zuzusehen und sich draußen vor dem Bad bei kühlen Getränken und einem Imbiss zu stärken. Für die Kinder gab es außerdem noch eine Hüpfburg und andere Attraktionen.

Am Nachmittag schickten die Ortschaften ihre besten Schwimmer ins Becken zum Staffevergleich zwischen Floßdorf, Hottorf, Kofferen und Linnich. Am Rande des Geschehens überreichte Peter Leufen eine Tafel für den Eingangsbereich, auf der der Name des Bades „Ruba“ zu lesen war. Sie hatte Guido Dahmen gestiftete, der den Wettbewerb um den neuen Namen des Bades gewonnen hatte.

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