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Lich-Steinstraßer Kirche: Deckengewölbe repariert

Von: jago
Letzte Aktualisierung:
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Erstmals nach Beendigung der Renovierungsarbeiten am Dachgewölbe zelebrierte Pastor Josef Wolff wieder in der Pfarrkirche St. Andreas und St. Matthias. Foto: Jagodzinska

Lich-Steinstraß. Als am Sonntagmorgen kurz vor neun Uhr die Glocken der Pfarrkirche St. An-dreas und St. Matthias weithin hörbar in Lich-Steinstraß zum Gottesdienst läuteten, gingen für die Gemeindemitglieder zwei lange Jahre des Wartens zu Ende. Nach Fertigstellung der Reparaturarbeiten am Deckengewölbe zelebrierte Pfarrer Josef Wolff die Heilige Messe als „Vorpremiere“ zum Kirchweihfest am 14. September, bei dem zugleich das silberne Kirchenjubiläum würdig begangen werden soll, erstmals wieder im gewohnten Gotteshaus.

Zu Beginn sprach er all denen einen herzlichen Dank aus, die sich dafür eingesetzt haben, dass die Kirche rechtzeitig zu diesem Termin fertig geworden ist. Thematisch griff Pastor Wolff das Bild des Feuers aus dem Evangelium auf und erinnerte an die Faszination der heute nicht mehr erlaubten Stoppelfeldfeuer aus seiner Kindheit. „So stelle ich es mir vor, dass wir uns anstecken und begeistern lassen, dass wir brennen mit der Begeisterung Christi als Christen“, ermunterte er die Gottesdienstbesucher, nicht ohne die Frage anzuschließen: „Was ist es, was uns Christ sein lässt?“ Dass da, wo sich Menschen einsetzten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, man in der Begeisterung auch mal „aneinanderrappeln“ würde, und dass man sich auch mal um Kleinigkeiten streiten würde, sei das, was Jesus im Tagesevangelium anspreche. „Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Jesus wünscht, dass wir in Zwietracht leben“, relativierte Wolff mögliche Interpretationsansätze und verdeutlichte den hinter den Worten stehenden Sinn.

Dieser bestehe darin, dass eine Tatsache beschrieben würde, dass eine Spaltung entstehe, wo Menschen sich einsetzen. „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen“, lauten die Worte des Lukasevangeliums.

Damit das Feuer Begeisterung im Glauben entzünde, betete Pastor Wolff zum Abschluss der Predigt: „Bitten wir Gott darum, dass da, wo wir begeistert sind, wir auch die Begeisterung der Anderen achten, dass wir mehr auf das schauen, was uns eint, und dass wir uns nicht in Kleinigkeiten entzweien.“

Mit dem Wiedereinsetzen des Allerheiligsten in den Tabernakel und der Platzierung des Ewigen Lichts in seiner angestammten Mauernische wurde das Kirchengemäuer wieder zum würdigen Gotteshaus.

Voller Vorfreude warten die Gemeindemitglieder nun auf das Weihefest im September.

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