Lich-Steinstraß: Gut gerüstet in die neue Saison

Von: tm
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Vor dem Einlagespiel gegen den 1. FC Mönchengladbach präsentierte sich eine selbstbewusste und gut aufgelegte Germania. Foto: Mauer

Lich-Steinstraß. Seit Mitte Juli ist die Germania intensiv mit den Vorbereitungen für die neue Saison beschäftigt. „Wir haben täglich trainiert, manchmal sogar zweimal am Tag”, gab sich ein gebräunter Trainer Gerd Daun selbstbewusst. „Bei so viel Training muss man für die Hautfarbe nichts mehr tun.”

Harte Konditionsarbeit hat die Spieler kräftiger und ausdauernder gemacht. Das führte in der Vorbereitung zum jähen Leistungsabfall, als die Spieler nach zwei freien Tagen „in ein tiefes Loch” fielen. Das anstehende Pokalspiel gestaltete sich zur Zitterpartie mit Happyend. Für den Saisonstart ist sich der Trainier sicher: „Wir steigen bei 70 Prozent unseres Leistungsvermögens ein.”

Nachdem die letzte Saison mit Beginn der Rückrunde zu wünschen übrig ließ und die Mannschaft erst mit einem Kraftakt den Verbleib in der Liga sicherte, soll es diesmal besser laufen. „Wir wollen so früh wie möglich den Klassenerhalt sicher haben, damit wir befreit aufspielen können.” Dazu sind nach Dauns Rechnung 40 Punkte notwendig.

Die müssen erst einmal erspielt und erkämpft werden. „Ich habe die Aufsteiger gesehen, die sind teilweise nicht von Pappe”, wiegelt Daun allzu optimistische Vorstellungen ab. Germania Dürwiß bescheinigt er eine hervorragende Jugendarbeit, dem SV Wachtberg große Kampfkraft. „Punkte haben die sicher nicht zu verschenken.”

Auch die Germania hat sich kräftig verstärkt. Sieben neue Spieler sind zum Kader gekommen, der letzte stieß erst vergangene Woche zur Mannschaft. „Wir wollen vor allem unseren Spitzen besser zuarbeiten und den Sturm unterstützen.” Das Gros der neuen soll im Mittelfeld spielen und auch Offensivqualitäten zeigen. „In dieser Liga muss man Spieler einsetzen, die auf mehreren Positionen spielen können. Reine Doppelbesetzungen können wir uns nicht leisten.”

Besonders die jüngeren Spieler sind als Investition in die Zukunft gedacht. Angesichts von möglichen Verletzungen kann diese Zukunft schon sehr bald Gegenwart sein.
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