Lich-Steinstraß - Lich-Steinstraß gewinnt eigenes Turnier

Lich-Steinstraß gewinnt eigenes Turnier

Von: hfs.
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Nach dem Finale stand das Siegerbild an, wobei sich die Germanen (in hellen Trikots) schon der 1000-Euro-Prämie sicher waren. Für Inden/Altdorf als fairer Verlierer reichte es noch zu 550 Euro. Foto: hfs.

Lich-Steinstraß. Der Cup bleibt in der Vereinsvitrine. Mit einem glücklichen 5:3-Sieg nach Elfmeterschießen konnte Germania Lich-Steinstraß beim eigenen Turnier den Vorjahressieg wiederholen. Unterlegene Finalmannschaft war der FC Inden/Altdorf, der nach den torlosen 90 Minuten seinen vierten Elfmeter verschoss.

Es war rückblickend ein Sommerturnier, das nicht wirklich seinen Namen verdiente. An fast allen zehn Turniertagen regnete es, kurz oder lang oder so ausgiebig, dass Spiele gestrichen werden mussten.

Dass die Partie zum kleinen Finale am Schlusstag allerdings ausfiel, hatte nichts mit irgendwelchen Wetterunbilden zu tun, sondern einfach mit der Tatsache, dass Alemannia Bourheim als Unterlegener im Halbfinale – die Elf von Trainer Dirk Lehmann musste sich mit 1:6 gegen Lich-Steinstraß geschlagen geben – verzichtete.

Man sah sich außerstande, wegen verletzter oder erkrankter Spieler eine vollzählige Elf zu stellen. So kam die Mannschaft von Trainer Kalle Kunkel von Düren 77 zum dritten Turnierplatz. Mannschaftsführer Daniel Dahmen durfte sich noch über 300 Euro freuen, die etwas das 0:2 versüßten, das man im zweiten Halbfinale gegen den FC Inden/Altdorf hinnehmen musste.

So standen sich im Finale der Landesligist FC Germania und der Bezirksligist FC 09/21 Inden/Altdorf gegenüber in einer fairen und umkämpften Partie, mit der Schiedsrichter Mangels keinerlei Probleme hatte. Die erste Hälfte ging klar an die Mannschaft von Trainer Gerd Daun, die allerdings ihre guten Tormöglichkeiten ausließ.

Erst in der 15. Minute „reagierten“ die Zuschauer lautstark, als Marvin Büttner den Pfosten traf, der Abpraller von Moritz Kraus aufgenommen wurde, der einen Sololauf startete, den der Inden/Altdorfer Mario Ludwig im letzten Moment bremsen konnte. Danach setzt der Germane Visa Behrami knapp einen Kopfball über das Tor von Vahid Spago (19.), ehe sich in der 30. Minute Ali Makki in Szene setzt, dessen Flanke zwar von Hussein Alawie aufs Tor der Inden/Altdorfer geschossen wurde. Christian Löhrmann konnte den Ball gerade noch zur Ecke lenken.

Die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit ging an Inden/Altdorf. Aber sowohl in der 38. als auch in der 44. Minute vergeigten Büttner und Olbrich ihre Möglichkeiten. „Inden/Altdorf war in der ersten Halbzeit spielbestimmend, hätten führen müssen. Meine Spieler waren am Anfang einfach zu langsam“, meinte Germanias Trainer Jasco Coralic. Er sah in der zweiten Hälfte seine Akteure im Vorteil.

Tatsächlich schienen die Germanen durch den einsetzenden Dauerregen die zweite Luft zu bekommen. Und als die heimischen Fans schon den Torschrei auf den Lippen hatten (81.) – Ali Makki hatte sich durchsetzen können, der Ball rollte schon auf das verwaiste Inden/Altdorfer Tor zu – grätschte Christian Löhmann in allerletzter Sekunde das Leder weg.

Verschossener Elfer

Es blieb beim 0:0. Die Finalgegner schritten sofort zum Elfmeterschießen. Lich-Steinstraß legte vier Mal vor, Inden/Altdorf hingegen konnte den vierten Elfer durch Marvin Büttner – er schoss Julian Barzen im Germania-Tor an – nicht verwandeln. Und da Hussein Alawie den fünften Elfer sicher verwandelte, stand der Sieg der Germania fest.

Sie durfte sich über die 1000-Euro-Siegprämie freuen, die von Tanja Liver von der Sparkasse Düren überreicht wurde.

„Die Mannschaft hat für mich eine gute Leistung abgerufen, wir sind auf einem guten Weg, eine vernünftige Einheit zu werden“, meinte FC-Coach Gerd Daun. Für Inden/Altdorfs Kapitän Simon Schimitzek gab es bei der Siegerehrung 550 Euro und ein Dankeschön von Germanias Vorstandsmitglied Klaus Hess, der sich bei allen Beteiligten – Helfern, Spielern, Schiedsrichtern, Sponsoren – herzlichst für ihre Teilnahme bedankte.

Tags zuvor hatte sich Germanias Erste gegen den Landesliga-Neuling Bergheim 2000 in einem Einlagespiel gemessen, musste aber beim 1:6 (1:5) die Überlegenheit der Gäste klar anerkennen.

Das als „Nostalgiespiel“ groß angekündigte Spiel mit Ex-Profi Herbert Hein – er hatte rund 25 seiner ehemaligen Spieler, die er zu seinen Trainerzeiten in Lich-Steinstraß betreut hatte, eingeladen – fiel aus: Lediglich zehn hatten den Weg in den Möhnewinkel gefunden, und die stiegen sofort in die „dritte“ Halbzeit ein, verzichteten auf Dribblings, Pässe und Torschüsse, sondern beließen es bei Anekdötchen an der Theke.

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