Lernen von den Profis im grafischen Betrieb

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Jülich. Zwei Schülerfirmen besuchten jetzt einen grafischen Betrieb im Gewerbegebiet Königskamp. Die Firma „S+T Reprotechnik“ hat sich auf die Druckvorstufe für Verpackungen und Displays spezialisiert. Der Betrieb ist bereits seit geraumer Zeit Kooperationspartner der Schülerfirmen und daher immer gerne bereit, einen Einblick in den Arbeitsalltag zu gewähren.

Für die beiden Schülerfirmen war der Besuch eine spannende Erfahrung. Die Jugendlichen des Gymnasiums Zitadelle hatten bereits einen indirekten Kontakt zu den Mitarbeitern und hatten sich ausgiebig auf diesen Besuch vorbereitet. Bei der Entwicklung der Verpackung des Starterkits erhielten sie Unterstützung durch Gissler & Pass und S+T lieferte die Druckvorstufe. Nun erfuhren sie von dem Mitarbeiter Achim Schmitz vieles über die Berufe Mediengestaltung und Medientechnik sowie die Entstehung der Druckvorlagen.

Grafik- und Designgewerbe

Die Schülerfirma „TeenWorkDesign“ von der Gemeinschaftshauptschule Jülich Ruraue ist selbst im Grafik- und Design-Gewerbe tätig und bearbeitet ihre Kundenaufträge mit der Photoshop-Software.

Da dies das Standard-Programm in der Branche ist, können die Hauptschüler durch solche Erfahrungen nun bereits Kenntnisse vorweisen, wenn sie sich für eine entsprechende Ausbildung interessieren.

Bei dem Rundgang durch die Firma erfuhren die 13 Jugendlichen mit ihren Projektlehrkräften Wissenswertes über die Arbeitsabläufe in der Repro-Firma. Und sie lernten allerhand: Nach den Kundengesprächen und der Entwicklung der Werbeidee in der Kreativabteilung übernehmen dann die Mediengestalter und Medientechniker die Umsetzung für die Druckvorlage. Zahlreiche Schritte und Probeausdrucke sind notwendig, um die Druckvorlage schließlich fertig zu stellen.

Von Achim Schmitz erfuhren sie, dass die Ausbildung sehr praxisbezogen ist.

Gut gelungene Aufdrucke

Die Inhalte sind eine Mischung aus Kunst und Technik. Man braucht ein gutes Gefühl für Schrift und Schriftbild, damit beispielsweise die Aufdrucke auf den Verpackungen gut gelingen.

Einige der Jungen und Mädchen interessierten sich dann auch für eine entsprechende Ausbildung und werden wohl noch einmal Kontakt zum Betrieb und zu den Mitarbeitern aufnehmen.

Organisiert wurde die Besichtigung vom Amt für Familie, Generationen und Integration, das bereits seit November 2009 beim Aufbau der Schülerfirmen wertvolle Unterstützung leistete.

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