Lebensraum für 189 Studierende in Jülich

Von: Daniela Mengel-Driefert
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Studentenwohnanlage Solarcampus II : Björn Jansen, Verwaltungsratsvorsitzender des Studenwerks, Dirk Reitz, Geschäftsführer, und Jochen Kühn, Bereichsleiter, eröffneten die Anlage offiziell. Foto: Mengel-Driefert

Jülich. „Hier geht es nicht nur um Wohnraum, hier soll gelebt werden“, sagt Björn Jansen, Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks Aachen, bei der offiziellen Eröffnung der Studentenwohnanlage Solar-Campus Jülich. Und tatsächlich füllt sich die kleine Siedlung schon mit reichlich Leben.

Studenten gehen allein oder in Gruppen ein und aus, Fenster sind geöffnet, alle Klingelschilder tragen Namen. Zusammen lernen, arbeiten und feiern – das sei wichtig, betont auch Prof. Angelika Merschenz-Quack, Hausbeauftragte Campus Jülich. Das fördere die Sozialkompentenzen.

In 16 Monaten Bauzeit wurden Appartements für 189 Studierende geschaffen. Die Wohnungen befinden sich in vier Häusern direkt am Campus. Sie gruppieren sich um einen Hof, der ebenso zur Gemeinschaft einlädt wie ein geplanter Fitnessraum, eine Sauna und ein Lern- und Mehrzweckraum. Ein großer Fahrradkeller sowie ein Waschraum werden gemeinschaftlich genutzt, darüber hinaus steht jedem Studenten ein Kellerverschlag zur Verfügung. Bei der Planung dachten die Architekten an Schall- und Wärmeschutz, die Energieversorgung übernimmt ein Blockkraftheizwerk. Alle vier Häuser sind mit einem Nahwärmenetzwerk verbunden. Auch ein Beachvolleyballfeld und ein Grillplatz gehören dazu.

Alle Wohnplätze sind längst belegt, ausgenommen drei barrierefreie, behindertengerechte Wohnungen. Sie können noch gemietet werden.

Die Verwaltung der Wohnanlage übernimmt die studentische Selbstverwaltung. Gewählte Etagensprecher, Haussprecher und ein Belegungsausschuss vertreten die Interessen der Bewohner. Das Studentenwerk stellt Räume für Sauna und Fitness zur Verfügung, für die Ausstattung und den Betrieb ist die Selbstverwaltung zuständig. Dirk Reitz, Geschäftsführer des Studentenwerks erklärt die Vorteile: „Das spart Personal wie Kosten und fördert die günstigen Mieten.“ Die Studierenden sehen noch einen anderen Vorzug: „Der demokratische Gedanke wird praktiziert“, sagt Philipp Lindstädt von der Studentischen Selbstverwaltung.

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