Landrat: Stadion-Pläne durch GFC-Insolvenz nicht gefährdet

Von: oha
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Kreis Düren. Die Pläne, auf dem Gelände von Düren 99 ein großes Sportstadion mit 5000 Zuschauerplätzen zu bauen, sind durch den drohenden Absturz des GFC in eine tiefere Liga nicht gefährdet. Das betonte Landrat Wolfgang Spelthahn auf Anfrage.

Wie berichtet, soll auf dem Areal an der Mariaweiler Straße in Düren ein Sportzentrum mit drei Fußballplätzen, Tennisplätzen und einer Tennishalle entstehen. 14,6 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt. Die Gespräche mit Eigentümern des Geländes, Vereinen, DFB und Schulen seien abgeschlossen, berichtete Spelthahn. Der Innenminister NRW sei um einen Termin gebeten worden, wann man ihm das Konzept präsentieren könne. Es geht um Zuschüsse des Landes.

Eine Überlegung war dabei, dass die vier Mittelrheinligisten aus der Region künftig enger zusammenarbeiten, so vielleicht einmal ein Team den Sprung in eine höhere Klasse schafft - und dann auf ein geeignetes Stadion verweisen kann. Doch momentan sieht es so aus, als ob nächste Saison nur noch zwei Clubs zumindest in der Mittelrheinliga spielen werden. Der GFC steigt wegen des Insolvenzverfahrens ab, Viktoria Arnoldsweiler ist stark gefährdet. Bleiben noch Lich-Steinstraß und Freialdenhoven. Wozu dann noch das große Stadion?

„Es wäre schön, wenn eine höherklassige Fußballmannschaft da spielt. Doch im Mittelpunkt des Zentrums soll die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen stehen”, erklärte der Landrat. Das Sportzentrum kann in Etappen gebaut werden und soll möglichst viele Nutzer haben. So soll es einen Ausbildungsstützpunkt des DFB geben, Hockeyteams sollen hier spielen, Schulsport soll hier stattfinden in Kooperation mit zahlreichen Sportvereinen. Ferner soll im neuen Zentrum Behindertensport betrieben werden.

Spelthahn: „Wenn wir eine Förderzusage erhalten, können wir noch dieses Jahr mit dem Bau beginnen.”
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