Lärmschutzwand entlang der L264

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Niederzier. Die Lärmschutzwand entlang der L 264 bei Ellen wird gebaut. Allerdings einen Meter niedriger als zunächst geplant. Dies entschied der Niederzierer Rat mit Mehrheit hinter verschlossenen Türen. Damit wurde ein Schlussstrich unter mehr als fünf Jahre währende Debatten zum Thema gezogen.

Bis zuletzt hatte sich die CDU-Fraktion für eine Verlegung der L 264 eingesetzt. Grund: Die Bürger von Ellen befürchten eine Zunahme des Straßenlärms, wenn die L 264 nach Bau der neuen Autobahnabfahrt bei Ellen mehr Verkehr aufnehmen wird.

Von RWE Power war eine Verlegung jedoch stets abgelehnt worden, weil die neue Straße im Sicherheitsbereich des Tagebaues verlaufen wäre. Nun kommt also die Lärmschutzwand, finanziert durch RWE. Das Unternehmen stellt 1,63 Millionen Euro zur Verfügung.

Bürgermeister Hermann Heuser betonte, dass die Gemeinde keinen Rechtsanspruch auf Lärmschutz bei Ellen habe. Allerdings wird die Mauer nur drei, statt wie geplant vier Meter hoch. Für einen Fahrradweg entlang der Straße bleibt kein Platz mehr.
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