Kunsthandwerkerinnenmarkt: Für die Freunde schöner Künste

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Jülich. Ein buntes Markttreiben wird beim 21. Kunsthandwerkerinnenmarkt am 14. und 15. Juni von 11 bis 18 Uhr die Jülicher Innenstadt rund um den Schlossplatz beherrschen, der als historische Kulisse ideale Rahmenbedingungen für den kulturellen Paukenschlag bietet.

Präsentiert wird eine farbenfrohe Palette an schönen und nützlichen Dingen sowie ein breit gefächertes und immer wieder neues Angebot.

Der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist eine Bereicherung für Jülich, Highlight des Jahres – und immer eine Reise wert. Die überwältigende Resonanz und der gute Ruf des Kunsthandwerkerinnenmarktes, der seit 21 Jahren Besucher aus der Region und weit darüber hinaus anzieht, sorgen dafür, dass jährlich über 30.000 Freunde der Kunst angelockt werden, die probieren und stöbern, kaufen und genießen, sich überzeugen und inspirieren lassen. Die Geschäfte der Innenstadt sind geöffnet, die Hotels der Stadt ausgebucht, Cafés und Restaurants gut besucht und Parkplätze bis weit vor die Tore der Stadt belegt.

Geboten werden an über 250 Ständen, die von Kunsthandwerkerinnen aus ganz Deutschland bestückt werden, an zwei Tagen für alle Freunde der Kunst alte Techniken des Handwerks und neue Trends zur Gestaltung. Ob Handwerkliches, Schmückendes, Traditionelles oder Modernes – die Frauen präsentieren Unikate mit Liebe zum Detail – von edel bis exzentrisch.

Das Besondere des Kunsthandwerkerinnenmarktes ist nicht allein die Tatsache, dass ausschließlich Frauen teilnehmen dürfen, sondern vielfach auch Anschauungsunterricht geben zur Herstellung ihrer ausgefallenen Produkte. Phantasie und künstlerische Formgebung sind die Handschrift jeder Anbieterin. Viele Ausstellerinnen setzen auf Anfrage auch kreative Ideen der Besucher um.

Der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist nicht nur ein kreatives Angebot für Freunde der schönen Künste, sondern auch ein Event, das die Stadt nicht nur im Rheinland bekannt macht. „Der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist eine tolle Werbung für die Stadt, eine gute Plattform für persönliche Ziele der Beschickerinnen mit Anziehungskraft auf Publikum aus dem grenzüberschreitendem Umkreis. Der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist aber auch Wirtschaftsfaktor durch seinen Verkaufserfolg und mit der Chance für die Frauen, mit ihrem Kunsthandwerk eine selbständige Existenz zu gründen. Wir haben wirklich Gutes aufgebaut“, so die Dezernentin Katarina Esser, die 1994 als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt mit der Galeristin Brigitte Habig diesen Markt aus der Taufe gehoben hat.

Der große Erfolg wurde ermöglicht durch ein strenges Konzept sowie Leidenschaft und Herzblut bei der Organisation des Marktes und kreative Schaffenskraft renommierter Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen aus ganz Deutschland. Der Markt bot anfänglich Unterstützung und Einstiegshilfe für Frauen in einen neuen Beruf, heute führen viele Ausstellerinnen der ersten Stunde ihr Kunsthandwerk längst haupt- und nebenberuflich aus.

Die Arbeiten zeugen von hohem Niveau handwerklichen Könnens und künstlerischer Eigenständigkeit. Altes Handwerk wird hier oftmals neu entdeckt. Solides, traditionsreiches und kunsthandwerkliches Können auf dem Schlossplatz im Herzen der Stadt – aus einem Modell ist ein erfolgreiches Konzept entstanden, das es so im näheren Umfeld nicht noch einmal zu finden gibt. Die Ausstellerinnen lieben das außergewöhnliche Ambiente auf dem Schlossplatz und wissen, dass ein interessiertes Publikum ihre Arbeiten schätzt. Der Umgang zwischen Ausstellerinnen, Organisatorinnen und Besuchern ist herzlich und freundschaftlich. Allen Gewerken gemein ist ihre Einmaligkeit und der Einfallsreichtun der Kunsthandwerkerinnen mit ihrer Originalität, Qualität und ausgefallene Kreativität.

Die große Vielfalt an Eindrücken macht den Markt so beliebt. Es gibt betörenden Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus. Zu einer Besonderheit ist in den vergangen Jahren aufgrund großer Nachfrage in diesem Segment der „ Grüne Markt“ geworden mit diversen Köstlichkeiten aus ökologischem Anbau und eigener Herstellung, aber auch romantischer Blumenkunst und farbenfrohe Arrangements, authentische Produkte und eine vollmundige Aromenpalette, Leckereien zum direkten Verzehr und eine schmackhafte Stärkung – der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist somit auch im 21. Jahr seines Bestehens wieder ein Event für alle Sinne.

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