Linnich - Kunst auf Zeit: Der Skulpturenweg am Fluss

Kunst auf Zeit: Der Skulpturenweg am Fluss

Von: Kr.
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Die Pusteblume, die Bina unter dem Titel „Wenn Träume den Himmel berühren” schuf, macht sehr augenfällig auf den Skulpturenweg entlang der Rur aufmerksam. Foto: Król

Linnich. „Wir haben unser Herz in dieses Projekt gehängt und finden, dass Linnich so einen Skulpturenweg verdient.” Das sagen Bina und Wilfried Theisen als Initiatoren des zweiten Skulpturenweges in Linnich. Wie im vergangenen Jahr bereichern die Arbeiten der neun Künstler, die das Ehepaar um sich scharen konnte, den Linnicher Kultursommer.

Bis zum 19. September sind die Arbeiten am Rurufer zu bewundern, und zur abschließenden Finissage warten auf die Gäste noch so einige Glanzpunkte. „Das Rurufer ist einfach wie geschaffen für ein solches Projekt”, erklärte Bina Theisen.

Wie so oft im Leben ist der Weg das Ziel. Er ist nicht immer leicht, dafür aber gut ausgeschildert. Festes Schuhwerk benötigt der Besucher, um die Natur und die Kunstwerke, die mit dem Fluss und dem Ufer im Dialog stehen, unbeschwert genießen zu können.

Passanten, die die Heinrich-Weitz-Brücke überqueren, fallen zunächst einmal einige bunt gestrichene Tische und Stühle ins Auge: Das „Linnicher Windcafé” der Ederener Künstlerin Agnes Hasse lädt zum Verweilen ein, doch die leckeren Windbeutel, die es zur Eröffnung des Weges gab, bleiben leider die Ausnahme.

Am gegenüberliegenden Ufer ist es die riesige Pusteblume der Organisatorin Bina Theisen, die Aufmerksamkeit verlangt. Aus 50 Schirmgerippen, einem Hüpfball, Moniereisen und Kunststoff entstand dieses filigrane Kunstwerk mit dem bezeichnenden Titel „Wenn Träume den Himmel berühren”. Es erzählt von der Schönheit und Leichtigkeit der Vergänglichkeit. Wer darunter steht, fühlt sich wie unter einem Sternenhimmel.

In unmittelbarer Nähe direkt am Flussufer steht die Wasserharfe von Peter Schneider. Noch spielt der Künstler mit dem Wasser, doch gleichzeitig will er deutlich machen, dass sich ein Fluss jederzeit dem Einfluss des Menschen entziehen kann.

Die roten Wachskraniche von Steffi Mosburger-Dalz, die die Künstlerin ungeschützt den Einflüssen der Natur überlässt, weisen den Weg entlang des Skulpturenpfades zu weiteren Objekten. In den Bäumen am Ufer und im Wasser sind sie installiert.
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