Jülich - Kunigunde Jagdfeld: Abschied von Jülichs „Grande Dame”

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Kunigunde Jagdfeld: Abschied von Jülichs „Grande Dame”

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Kunigunde Jagdfeld war zeitlebens Unternehmerin durch und durch.

Jülich. Sie war ein lebendiger Teil Jülicher Wirtschaftsgeschichte: Kunigunde Jagdfeld. Im Kreise ihrer Familie ist die Unternehmerin nach einem arbeitsreichen und ausgefüllten Leben am Donnerstag im Alter von 91 Jahren gestorben.

Fast 60 Jahre lang führte Kunigunde Jagdfeld die Geschäfte des Traditions-Möbelhauses. Familie Jagdfeld betrieb bereits seit 1911 eine Schreinerei und ein Möbelhaus in Jülich am Markt, das im Krieg völlig zerstört wurde. Unmittelbar nach der Rückkehr nach Jülich wurde gemeinsam mit dem Wiederaufbau begonnen.

Nach dem frühen Tod ihres Mannes Anno Ferdinand Jagdfeld übernahm die gebürtige Kirchbergerin die Geschäfte, die sie bis 1998/99 am selben Ort weiterführte. Auch nach dem durch Bergschäden bedingten Umzug in das „Küchenstudio” an der Rurbrücke war die Seniorchefin täglich in den Geschäftsräumen anzutreffen. Die Söhne Anno August, Franz Anno und Helmut Franz waren inzwischen in die Unternehmeraktivitäten der Eltern eingestiegen.

Das Engagement Kunigunde Jagdfelds würdigte 1989 die Jülicher Werbegemeinschaft für ihre „Verdienste um den heimischen Handel und Wirtschaft” mit dem Goldenen Apfel. 1991 wurde ihr der Ehrenring der Stadt Jülich für ihren erfolgreichen Einsatz in der Führung ihres Unternehmens verliehen.
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