Künstlerischer Ferienspaß im Nickelschuppen

Von: ng
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Unter der Anleitung von dem Keramiker Arno Schlader kreierten Ferienkinder im Koslarer Nickelschuppen mit viel Präzision und Liebe zum Detail süße Vögel aus Ton. Foto: Gottfroh

Koslar. Bester Laune und mit bunten Schürzen bekleidet, kneteten und formten 14 Ferienkinder im Nickelschuppen in Koslar, was das Zeug hielt. In der urigen Werkstatt tummelte sich der kreative Nachwuchs und hatte großen Spaß dabei, sich die kleinen Finger mit dunklen Tonklumpen zu verschmutzen.

Zu dem Ferienspaß in dem besonderen Ambiente der künstlerischen Stätte hatte Keramiker Arno Schlader die Kinder eingeladen, um ihnen die freie Zeit zu versüßen.

Dem Künstler Schlader ist soziales Engagement und die künstlerische Förderung der Kinder wichtig: „Ich veranstalte den Töpfervormittag, damit die Daheimgebliebenen in den Sommerferien auch etwas erleben. Außerdem ist ja auch das Wetter nicht so berauschend, wenn die Kinder kreativ arbeiten, sitzen sie immerhin nicht vor dem Fernseher”, so der Keramiker.

Den kostenlosen Ferienspaß stellte Arno Schlader bereits zum 31. Mal auf die Beine - diesmal wollten so viele Kinder dabei sein, dass er sich vor den zahlreichen Anmeldungen kaum retten konnte. „Darum geht der Töpfervormittag in diesen Ferien auch in eine zweite Runde”, erklärte Schlader. Dem Künstler ist es wichtig, die Kinder in seinen Kursen intensiv zu betreuen und ihnen wichtige Grundlagen vermitteln zu können. Dass den Kleinen das Töpfern richtig Spaß machte, war ihnen anzumerken.

Vollkommen konzentriert arbeiteten sie mit dem Werkstoff Ton, sahen ihrem Lehrer Arno Schlader aufmerksam zu und hörten sich geduldig die Tipps und Tricks des „Ton-Meisters” an. „So brave Kinder habe ich selten hier gehabt”, scherzte Schlader und zeigte den Kindern weitere Handgriffe.

Was die kreativen Kids in knapp zwei Stunden gezaubert hatten, war beachtlich: aus einem zylinderförmigen Tonrohling hatten sie unter der Anleitung des Tonkünstlers richtige Tiere gezaubert, an denen sie auf vorsichtige und liebevolle Weise immer mehr Details ausarbeiteten und hervorhoben.

Wie das vor sich ging, erklärte einer der Dreikäsehochs stolz: „Zuerst haben wir einen Schnabel geformt”, dozierte er und zeigte stolz den Schnabel seines eigenen Vogels. „Dann mussten wir auch noch die Augen, Federn und den Schwanz formen und an den Körper des Tontieres anbringen und mit Wasser die Kanten glätten.”

Mit viel Präzision gingen die Kinder diese Aufgabe an und waren am Ende des Kurses stolz auf das Ergebnis. Nur ungern ließen sie ihre Meisterwerke noch zum Brennen beim Meister Arno Schlader im Nickelschuppen - schließlich wollten die meisten Kinder ihren Eltern die süßen Tonvögel schenken.
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