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Kriegsgräberfürsorge: Volksbund startet Sammlung

Von: bw
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Oliver Otta war einer der erst
Oliver Otta war einer der ersten Spender der Straßensammlung, die von Walter Leinders (l.) und Wolfgang Witkopp Foto: Wickmann

Linnich. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat bei seiner Straßensammlung in Linnich wieder zahlreiche Menschen als Spender gewinnen können.

Für die gemeinnützige Organisation gingen Walter Leinders vom Freundeskreis Hubertuskreuz und der Linnicher Bürgermeister Wolfgang Witkopp mit der Sammelbüchse durch die Stadt, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Anlässlich des Volkstrauertages wird in zahlreichen Städten und Gemeinden gesammelt, um deutschen Gefallenen im Ausland eine würdevolle letzte Ruhestätte zu geben.

Die Kriegsgräberfürsorge widmet sich seit 1919 den Gräbern gefallener Soldaten und fördert die Umbettung der sterblichen Überreste auf neuangelegte große Friedhöfe. Der Volksbund, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff arbeitet, fördert auch gezielt die Aussöhnung zwischen den ehemals verfeindeten Ländern.

„Ich habe bei meinen zahlreichen Begegnungen mit Veteranen der damaligen deutschen Kriegsgegner die Erfahrung gemacht, dass Dank des gegenseitigen Entgegenkommens zahlreiche Vorurteile abgebaut werden konnten”, berichtet Leinders. Mittlerweile gedenken vielerorts die Kriegsteilnehmer beider Seiten gemeinsam ihrer Toten und legen Kränze nieder.

Auf neuen Friedhöfen in Rußland wurden auch als weiteres Zeichen der Versöhnung deutsche und sowjetische Gefallene in unmittelbarer Nähe zueinander bestattet. „Unser Ziel ist es, den oft anonym bestatteten Soldaten wieder einen Namen zu geben und im Nachhinein die Angehörigen zu informieren, was mit den Vermissten tatsächlich geschehen ist” berichtet Leinders weiter.
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