Linnich - Kriegsgräberfürsorge: Ein Zeichen der Völkerverständigung

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Kriegsgräberfürsorge: Ein Zeichen der Völkerverständigung

Von: Kr
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Bürgermeister Wolfgang Witkopp (l.) und Walter Leinders sammeln in Linnich Spenden für Aktion Kriegsgräber. Foto: Kròl

Linnich. Wie in jedem Jahr, am Vortag zum Volkstrauertag, machen sich Linnichs Bürgermeister Wolfgang Witkopp und Walter Leinders vom Freundeskreis Hubertuskreuz mit Sammelbüchsen auf, um die Haus- und Straßensammlung in dem Städtchen an der Rur zu eröffnen.

In diesem Jahr steht diese schon traditionelle Sammelaktion, die im gesamten Bundesgebiet vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge veranstaltet wird, ganz im Zeichen des großen Sammelfriedhofs in Duchowschtschina/Russland. Es ist der letzte Sammelfriedhof, auf dem über 70.000 Kriegstote ihre letzte Ruhe finden werden.

Von der russischen Bevölkerung, so erklärte Leinders, werde es sehr positiv aufgenommen, dass auch russische Gefallene dort würdevoll bestattet werden. Die Erinnerung an das Leid, das deutsche Soldaten über ihr Land brachten, ist dort immer noch sehr präsent.

„Der Volksbund tut sein Bestes, dort für Verständnis und Freundschaft zu werben“, erklärte Leinders und meinte weiter, „aus diesen schrecklichen Dingen müssen wir lernen, andere Menschen so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten“. Er schätze außerdem den europäischen Gedanken hoch ein. „Wir brauchen ein vereintes Europa“, erklärte Leinders.

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