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Kreis und Stadt sind für einen harten Winter gerüstet

Von: mv
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Mark Kliewer, Mitarbeiter vom
Mark Kliewer, Mitarbeiter vom Kreis Düren, im Streusalz-Lager des Kreises. Foto: Margret Vallot

Kreis Düren. Der 1. November ist schon am kommenden Donnerstag, da ist in der Nordeifel mit Glätte zu rechnen. Entsprechend haben sich der Kreis Düren, die Städte und Gemeinden mit Streusalz eingedeckt. Allein der Kreis Düren hat, wie Sprecher Josef Kreutzer wissen ließ, 2300 Tonnen Streusalz gekauft und gelagert.

„Das sollte selbst für einen strengen Winter reichen”, meint Kreutzer und denkt an die beiden Lager in Stockheim und im Gürzenicher Wald, wo ein ehemaliger Munitionsbunker hergerichtet wurde.

In Kleinhau stehen drei große Silos direkt am Bauhof. 240 Tonnen Streusalz hält die 8640-Einwohner-Gemeinde dort vor, um von Gey bis hinter Vossenack für passierbare Straßen und Wege zu sorgen. In 13 Ortsteilen und auf den 88 Quadratkilometern der Höhengemeinde können bei Schnee und Eis maximal zwölf Personen mit dem Räumen der weißen Pracht beschäftigt werden. „Bei normalen Witterungsbedingungen besteht der Winterdienst aber nur aus sechs Personen”, sagt Bürgermeister Axel Buch.

In Kreuzau (41,7 Quadratkilometer) hat die Gemeindeverwaltung mit dem Streuen nichts mehr zu tun. „Das macht eine Firma für uns, das haben wir privatisiert”, sagt Baudezernent Siegfried Schmühl. Die Firma habe jetzt 300 Tonnen auf dem Hof liegen. „Für einen normalen Winter ist das 50 Prozent zu viel”, schätzt Schmühl. 21 Tonnen Streusalz in Säcken hat die 17.731-Einwohner-Gemeinde allerdings doch noch selbst gehortet: Sie muss wie jeder andere Hauseigentümer auch vor ihren Gebäuden für eisfreie Bürgersteige sorgen.

In Heimbach (sieben Stadtteile auf 65 Quadratkilometern, 4420 Einwohner) liegen jetzt 180 Tonnen parat, wie Bürgermeister Bert Züll wissen ließ. Dort ist man starken Schneefall und früh im Jahr einsetzende Glätte auf den Straßen gewohnt und kann die Sorge um das Streusalz kaum verstehen.

In Niederzier erteilt Dirk Lauterbach, Leiter des Bauamtes, Auskunft. Dort hat man es mit einer anderen Witterung als in Heimbach und Hürtgenwald zu tun. „28 Tonnen im Siel und 50 Tonnen Sackware halten wir vor.” Lauterbach: „In einem normalen Winter reicht das.” 16 Leute stehen für den Fall bereit, dass extreme Wetterlagen einsetzen.

Düren, 85 Quadratkilometer am Rande der Nordeifel, hat laut Udo Lepper, der für den Winterdienst zuständig ist, jetzt 1800 Tonnen in den Silos des Betriebshofs gehortet. Aufgrund des milden Winters in 2011/12 „mussten wir nur 300 Tonnen nachkaufen”, so Lepper. Es habe eben große Restbestände gegeben. Mit den 1800 Tonnen sei man jetzt „für einen harten Winter” bestens gerüstet.
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