Kreiner-Nachfolge an der Zitadelle: Einzige Bewerbung nicht akzeptiert

Von: hfs.
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Wer seine Nachfolge antritt, ist immer noch unklar: Der scheidenden „Schulleiter der Herzen“, Karl-Heinz Kreiner, erhält hier von Paul Palmen (r.), Regierungsschuldirektor bei der Bezirksregierung in Köln, die Zurruhesetzungsurkunde. Foto: Jagodzinska

Jülich. Als im Februar 2009 Karl-Heinz Kreiner offiziell Schulleiter des Gymnasiums Zitadelle wurde, hatte er 19 Monate lang kommissarisch gewirkt. Ein ähnliches Szenario könnte dem Gymnasium nun erneut bevorstehen.

Denn auf die Ausschreibung der Schulleiterstelle – Kreiner scheidet am Donnerstag offiziell auf eigenen Wunsch aus, wurde bereits vor den Ferien verabschiedet – folgte nur eine einzige Bewerbung. Die wurde von der Bezirksregierung akzeptiert, der Schulkonferenz auch vorgeschlagen. Doch die lehnte die Bewerbung ab.

Für die vakante Schulleiterstelle hatte sich nur eine Person beworben, die alle formalen Voraussetzungen erfüllte. Wie zu erfahren war, handelte es sich um eine Lehrerin aus dem Kollegium. Wie es heißt, sollen es vor allen Dingen Eltern und Schüler gewesen sein, die diese Pädagogin als neue Leiterin nicht akzeptierten. Damit wird die bisherige Konrektorin Angelika Wilms-Markett kommissarisch das Gymnasium leiten, bis Bezirksregierung, Schulkonfenrenz und Schulamt eine Lösung gefunden haben. Sollte es zu keiner Einigung kommen, kann theoretisch die Stelle neu ausgeschrieben werden. Aber, so besagt es das Schulgesetz, hat ein Bewerber/in schon fast einen Anspruch, wenn er/sie sich als einzige/r auf eine Ausschreibung bewirbt und auch alle Vorausetzungen für diese Stelle erfüllt.

„Wir betreiben Ursachenforschung und suchen mit allen Beteiligten das Gespräch. Doch erst nach den Schulferien“, sagte Oliver Moritz, Pressesprecher in Köln auf Anfrage, der zu Details keine Stellungnahme abgab.

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