Jülich - Krankenhaus Jülich investiert „in die Zukunft”

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Krankenhaus Jülich investiert „in die Zukunft”

Von: ng
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Holger Hermanns, Leitung der Sterilgutabteilung, ctw-Geschäftsführer Gábor Szük, Chefarzt der Chirurgie, Klaus Hindrichs, der kaufmännische Direktor Dirk Offermann und der stellvertretende Abteilungsleiter Dieter Schwartz zeigen die neue Sterilgutabteilung am St. Elisabeth Krankenhaus Jülich. Foto: Gottfroh

Jülich. Stolz führt Dieter Schwarzt durch die neue Abteilung Sterilgut des St. Elisabeth Krankenhauses in Jülich, die nach rund zwei Monaten Bauzeit in Betrieb genommen wird. Der stellvertretende Abteilungsleiter zeigt das Reinigungs- und Desinfektionsgerät, das er scherzhaft die „Spülmaschine” nennt.

Dann erklärt er die anderen Stationen, an denen OP-, Pflege- und Untersuchungsbesteck mit Hilfe eines aufwendigen Verfahrens gereinigt, desinfiziert, sterilisiert und wieder nach einer Packliste verpackt und sortiert wird, damit es im Operationssaal reibungslos laufen kann. „Dreieinhalb bis vier Stunden dauert es, bis das Sterilgut wieder aufbereitet ist”, weiß Schwartz.

Dank professioneller Softwareunterstützung, die die Dokumentation im Sterilgutkreislauf garantiert, wird eine optimale Rückverfolgung gewährleistet. Zwölf ausgebildeten Sterilgutassistenten werden zukünftig in der neuen Abteilung für keimfreie Medizinprodukte sorgen. Obwohl die „Steri” zu den Kernkompetenzen eines Krankenhauses gehört, wurde diese Dienstleistung bislang von einer Fremdfirma aus Simmerath erbracht.

Alle Reinigungsvorgänge, die nun in Jülich stattfinden können, gingen zuvor in der Eifelstadt vonstatten, was nicht nur wegen der Entfernung zu einem erheblichen logistischen Aufwand führte.

„Dadurch, dass nun eine zentrale Sterilgutversorgung am Haus ist, sind wir freier und flexibler im Tagesablauf”, erklärt Dr. Klaus Hindrichs, Chefarzt der Chirurgie. 400.000 Euro wurden in die neue Abteilung investiert.

Diese Ausgaben sprechen eine deutliche Sprache: „Hier wurde in die Zukunft investiert. Es ist ein Indiz nach vorne, das zeigt: Wir machen weiter”, erklärt Hindrichs. Das ist auch eine deutliche Botschaft der Caritas Trägergesellschaft West (ctw), die sich noch immer nicht mit dem Kreis Düren über die Übernahme des Krankenhauses einig geworden ist.
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