Jülich/Köln - Kraft-Akt für das Kinderdreigestirn

Kraft-Akt für das Kinderdreigestirn

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Kraft-Akt: Das  Jülicher Kind
Kraft-Akt: Das Jülicher Kinderdreigestirn mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Köln. Foto: Rau

Jülich/Köln. „Auf diesen Empfang freue ich mich jedes Jahr wieder.” Das sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, als sie zum zweiten Mal im Kölner Karnevalsmuseum die diesmal 22 Kinderdreigestirne- und prinzenpaare aus Nordrhein-Westfalen empfing - und je nach Region mit Alaaf oder Helau begrüßte.

„Jetzt verratet mir doch mal, warum es in Jülich ein rein weibliches Dreigestirn gibt?”, fragte die NRW-Regierungschefin die Abordnung aus der Herzogstadt. Die Antwort folgte prompt und absolut souverän. Prinzessin Juline wusste zu berichten, dass ihr Vater und „einer vom Festausschuss” Jülicher Kengerzoch zusammen beim Friseur saßen und das halt beschlossen hätten. Die Erklärung war logisch, und der ganze Saal erhob sich und applaudierte.

Nach dem Eintrag ins goldene Buch, in dem man Grüße aus der Herzogstadt schrieb, genossen Bäuerin Isabell, Jungfrau Yvonne, Prinzessin Juline und Adjudant Tobias einen kurzweiligen Nachmittag im Karnevalsmuseum.

Zwischen Alaaf und Helau

Dort gab es nicht nur ein buntes Programm unter anderem mit Bernd Stelter und der Kindertanzgruppe „Jeckolino”, die Ministerpräsidentin nahm sich auch die Zeit, um mit jedem einzelnen der Nachwuchskarnevalisten ein paar Worte zu wechseln. Auch der Protokoll-Chef des Kölner Dreigestirns Markus Pohl, der durch das Programm führte, musste zwischen Alaaf und Helau wechseln. Damit auch die Kinder im Saal nicht durcheinander kamen, holte sich Pohl Unterstützung auf die Bühne.

Solomariechen Carolin Wienert von der Kolpingspielschar Bochum-Höntrop wechselte jeweils die Farbe der Pappnase: „Rude Nas” stand für „Alaaf”, bei grüner Pappnase riefen die Jecken „Helau”. Auch die Ministerpräsidentin schlug den Bogen zwischen Alaaf und Helau elegant, als sie gleich zur Begrüßung erklärte: „Leev Jecke us janz NRW, wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat”. Als dann das Jülicher Kinderdreigestirn den langen Weg zur Bühne gehen sollte , traute die Ministerpräsidentin ihren Augen nicht. Ausgelassen wie selten tanzten, winkten und strahlten die drei Regentinnen von der Rur in Richtung der „Landesfürstin”, angeführt vom Adjutanten, der es sich nicht nehmen ließ, frei nach dem Kölner Motto „Jedem Jeck sin Papnaas” ebenfalls mit einer solchen aufzutreten. Nach dem Gespräch erhielt das Dreigestirn dann den Landesorden , versäumte es jedoch nicht, auch der Ministerpräsidentin ihren Orden zu verleihen. Anschließend verlebte die Jülicher Delegation noch einen schönen Nachmittag unter Gleichgesinnten, bevor man in Richtung Heimat aufbrach. Denn dort warteten schon die nächsten Verpflichtungen auf die kleinen Tollitäten.
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