Barmen - Konzerte sollen die Alte Kirche retten

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Konzerte sollen die Alte Kirche retten

Von: ptj
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Pressekonferenz vor märchenhafter Kulisse: Immaculata Gräfin Hoensbroech und Pastor Stefan Bäuerle stellen vor dem Schloss Kellenberg das Programm für den „Körrenziger Kultursommer” vor. Foto: Jagodzinska

Barmen. Vor der märchenhaften Kulisse des Barmener Schlosses Kellenberg haben Pastor Stefan Bäuerle und Schirmherrin Immaculata Gräfin Hoensbroech, die noch heute die so genannte Vorburg bewohnt, das Programm zum vierten Kultursommer” in der Alten Kirche Körrenzig vorgestellt.

„Gut gelungen” nannte die Gräfin die Kulturinitiative des Vereins „Rettet die Alte Kirche Körrenzig” zum Erhalt des Gotteshauses. Die attraktiven und vielfältigen Veranstaltungen in den drei bisherigen Kultursommern lockten jeweils mindestens 100 Besucher in die kleine dreischiffige Hallenkirche unter dem seltenen Patronat „Cathedra Petri zu Antiochien” - über die reine Gottesdienstgemeinde hinaus.

Gesang, Akkordeon, Violoncello

Letztere versammelt sich in der Oktav (geistliche Festwoche) vom 8. bis 15. September, von „Mariä Geburt” bis „Mariä Schmerzen”. Mit drei Veranstaltungen ist das kulturelle Rahmenprogramm klein, aber mit hochkarätigen Kräften besetzt, wie Pastor Bäuerle betont: Start ist am Freitag, 5. Juni, mit dem flotten Damentrio „Che tango”. Mit Gesang, Akkordeon und Violoncello bietet das Ensemble ein musikalisches Spektrum vom französischen Chanson über den Tango Nuevo und den traditionellen argentinischen bis hin zum russischen Tango.

Sinnlich verhalten bis temperamentvoll sind die verschiedenen musikalischen Charaktere dargestellt, angesiedelt zwischen Humor und Tränenausbrüchen. „Psalmen und Motetten” bringt der Kammerchor des „Collegium musicum” der Universität zu Köln unter Leitung des Dirigenten, Komponisten und Pianisten Michael Ostrzyga, am Freitag, 24. Juli zu Gehör. Aus Anlass des 200. Geburtstages von Felix Mendelssohn-Bartholdy entstammt ein Großteil der vorgestellten Werke seiner Feder; ergänzend wird auf Brahms, Bruckner und andere berühmte Komponisten zurückgegriffen.

Nach der Sommerpause geht es am Freitag, 18. September, um „Leidenschaft und Überleben” mit dem Quintett „Romano Trajo”, unter Leitung von Beata Burakowska. Mit Gesang, Akkordeon, Bass, Gitarre, Geige, Klarinette und Saxophon zeichnet das Ensemble zwischen unbändiger Lebensfreude und abgrundtiefem Schmerz Charakter und Geschicke der Roma nach, deren kulturelle Werte durch Erzählungen, vor allem aber durch die Musik überliefert werden. Traditionell wird im „Körrenziger Kultursommer” kein Eintritt erhoben; Spenden zum Erhalt der Alten Kirche sind sehr willkommen.
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