Inden / Altdorf - Konzert des „MGV 1863 Altdorf” erfüllt höchste Ansprüche

Konzert des „MGV 1863 Altdorf” erfüllt höchste Ansprüche

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Der MGV 1863 Altdorf (Bild) und der Kirchenchor St. Martinus Langerwehe verwöhnten die Zuhörer beim Konzert in der Bürgerhalle in Inden/Altdorf mit klassischen und volkstümlichen Weisen. Foto: Jagodzinska

Inden / Altdorf. Das Chorkonzert des „MGV 1863 Altdorf” ist seit vielen Jahren ein Höhepunkt im kulturellen Veranstaltungskalender der Inde-Gemeinde. So war auch diesmal die Bürgerhalle ausverkauft. Die Erwartungen der Liebhaber der Chormusik waren aufgrund der hohen Qualität der Konzerte der Vorjahre hoch, und sie wurden nicht enttäuscht.

Unter dem Motto „An die Musik” wurde das Programm mit dem gleichnamigen Stück in einer Solointerpretation des MGV-Bassisten Hans Thouet eröffnet.

Vorzüglich dirigiert

Vorzüglich dirigiert durch Frank Grobusch, folgten weitere Kompositionen von Franz Schubert. Hierbei fiel besonders angenehm die durch den Chorleiter von seinen Sängern geforderte sehr feinsinnige Abstimmung der Tempi und der jeweiligen Lautstärke auf. Beschwingt-heitere Töne beim Vortrag von „Der Musensohn” mit Bariton Willi Franken als Solist begeisterten das Publikum ebenso wie die Gesamtleistung beim in letzter Zeit häufiger gehörten „Landerkennung” von Edvard Grieg.

Das Lied mit nahezu wagnerianischem Dramatikpotenzial stellt eine große Herausforderung an das Können der Interpreten dar und birgt ein nicht zu unterschätzendes Risiko des Scheiterns.

Der MGV Altdorf meisterte die Umsetzung der Erzählung um das Schicksal des norwegischen Königssohns Olav Trygvason bravourös. Als Gastchor bereicherte der Kirchenchor St. Martinus Langerwehe unter der Leitung von Martin Jung den Konzertnachmittag. Die Sängerinnen und Sänger machten einen Sprung „raus aus der Kirche, rein in die Welt” und erfreuten das Auditorium unter anderem mit Interpretationen von Liedern der Comedian Harmonists wie etwa „Mein kleiner grüner Kaktus”.

Mit Karl Wollseifen hatte der Männergesangverein am Piano einen routinierten Musiker zur Begleitung, der seine Passagen sehr akzentuiert einzusetzen wusste. Volkstümlich wurde es im Schlussblock mit „Kölsche Leedcher vum Willi Ostermann”, bei dem Frank Grobusch sich zusätzlich zur Gesamtleitung auch als Solist hervortat. Der begeisterte Beifall verdeutlichte, wie sehr die Aktiven mit ihrem Programm und sängerischem Können den Geschmack des Auditoriums getroffen hatten.

„Das war beste Werbung für die Chormusik”, äußerte sich ein Zuhörer und versicherte „beim nächsten Mal wieder dabei zu sein”.
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