Komplettes Bodylifting macht das Glück perfekt

Von: Antonius Wolters
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Der „Pfundskerl“ im Juli 2012: Coach Felix Klemme (l.) bringt Torsten mit gymnastischen Übungen außer Atem. Foto: RTL II
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Schwarze Trennwand in 8XL: Torsten Prix ist nach Bonn in eine WG umgezogen und trägt nur noch T-Shirts in Größe XL. Foto: Wolters

Lamersdorf/Bonn. Torsten aus Lamersdorf, zuletzt in der Doku-Reihe „Extrem schwer – Mein Weg in ein neues Leben“ auf RTL II zu sehen, hat längst weitere Schritte in dieses neue Leben getan. „Ich nehme weiterhin ab“, verrät der 25-Jährige, dessen großes Ziel es ist, eine „zweistellige Kilozahl“ zu erreichen.

Bekanntlich hatte der junge Mann mit Unterstützung des Coaches Felix Klemme sein Gewicht vom Sommer 2012 an innerhalb von zwölf Monaten, in denen er von einem Kamerateam begleitet wurde, von 220 auf 119 Kilogramm reduziert. In dieser Zeit schrumpfte die Größe seiner T-Shirts bereits von 8XL auf XL. Sein größter Erfolg war es, als er beim Klamottenkauf vor dem Sendungsfinale bei einem Herrenausstatter in Köln von der Abteilung für Übergrößen in die Normalabteilung verwiesen wurde.

„Der Start war sogar bei 260 Kilo“, gesteht Torsten Prix, dass er mit dem Abspecken bereits begonnen hatte, als der Privatsender auf ihn zukam. Die Resonanz nach der Ausstrahlung des Beitrags war nach Torstens Worten „bombastisch positiv“. Von allen Seiten sei ihm Respekt gezollt worden, auf seiner Facebook-Seite habe er mehr als 5000 Likes geerntet. Mit Coach Klemme und all seinen Freunden verfolgte der ungekrönte „Abspeck-Weltmeister“ die TV-Sendung in Form eines Public Viewing in einem Lokal in Bonn, wo er heute wohnt.

Je stärker bei Torsten Prix die Pfunde schwanden, desto größer wurde seine Lebensfreude. Nun sitzt er stillvergnügt in der Küche der Wohngemeinschaft, die er im September bezogen hat. Das finale Wiegen war am 7. Juli in seinem Heimatort erfolgt, wo RTL II eine Bühne aufgebaut und ein lebensgroßes Bild erstellt hatte, das Torsten in den Dimensionen zeigte, die er genau ein Jahr vorher aufgewiesen hatte.

Zwei Wochen später begann Torsten in Bonn seine Ausbildung zum Fitnesstrainer, wohin er zunächst pendelte, bevor der Umzug erfolgte, für den er im Verlauf des Jahres einen Gutschein als Lohn für seine Abnehmerfolge gewonnen hatte. Sein persönlicher Coach hatte nämlich rasch bemerkt, dass die damalige häusliche Situation nicht recht zu dem geplanten Neuanfang passte.

„Das Verhältnis ist sehr viel besser geworden und entspannter, seit wir nicht mehr so eng aufeinandersitzen“, beschreibt der „Nestflüchter“ die gewandelte Beziehung zu seinen Eltern, die sich während des Abspeck-Jahres als deutlich verbesserungswürdig erwiesen hatte. Und noch etwas hat Torsten mit der neuen Freiheit klar geworden: „Ich war immer ein geselliger Typ und habe jetzt gemerkt, wie wichtig es ist, Leute anfassen zu können – nicht nur per PC oder Telefon zu kommunizieren.“

So hat Torsten sich nach dem Wechsel von Lamersdorf nach Bonn superschnell eingelebt. Dabei halfen die Geschwister Vera (24) und Jens (26), mit denen er sich neben der Wohnung inzwischen auch den Freundeskreis teilt. Nur das gemeinsame Feiern ist noch zurückgestellt worden, Zunächst möchte Torsten Prix nämlich noch die Spuren seines alten Lebens komplett beseitigen lassen. RTL II hatte ihm abschließend versprochen, die Operationen zu bezahlen, die zum Straffen seiner ausgeleierten Haut notwendig sind, auch damit er alle sportlichen Übungen perfekt ausführen kann. Das „Bodylifting“ für Bauch, Rücken, Brust, Oberschenkel und Arme soll im Februar beginnen.

Bis dahin möchte der 25-Jährige unter anderem mit Eiweiß-Shakes weiter am Muskelaufbau arbeiten, womit gleichzeitig die Heilung der Narben verbessert wird. Oder er legt, wie zuletzt am Sonntag, mit seinen neuen Freunden von ihm geleitete Freiluft-Trainingsstunden ein. „Da geht einem das Herz auf.“

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