Kommstraßenfest: Nachbarn besiegeln Premiere auf Türe

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Ein Plan hilft bei der Orientierung: Dieses Bild aus dem Jahr 2003 zeigt, wie sich die Nachbarn auf dem ersten Kommstraßenfest per Rallye kennen lernen. Foto: Steffen Wittenberg-Seuren

Jülich. War es nun das Gartenfest bei Betz-Phillips oder die Hausabriss-Party bei Teschers-Lafos...? So ganz einig ist sich die Nachbarschaft nicht, ist eigentlich auch nicht wichtig. Das Ergebnis zählt. Die Idee zur Premiere des Kommstraßenfestes wurde in 2002/2003 geboren, auf einer ausgebauten Türe per Unterschrift besiegelt und direkt in die Tat umgesetzt.

Seither feiern die Bewohner mit „Freunden und Förderern”, wie es in den Einladungen stets heißt, zum Sommerferienausklang ihre Nachbarschaft. Als Birgit und Robert Vitzer 1997 in die „Komm” zogen, läuteten sie den Generationenwechsel ein: „Nachdem wir das erste Bäumchen gepflanzt hatten, kam unser Sohn Sven zur Welt.”

Nach und nach verjüngte sich die Nachbarschaft, aber am Kontakt untereinander und zwischen Alteingesessenen und Zugezogenen mangelte es noch. Das sollte das Kommstraßenfest ändern. Dazu wurde eine Rallye organisiert, bei der im ersten Jahr auf einem Plan Familien inklusive aller auch vierbeiniger Hausbewohner bildlich „zusammengeführt” wurden. Das gab Orientierung. Im Folgejahr kannte man sich schon besser und es galt, Augenpaare zuzuordnen.

So wuchs Jahr und Jahr der Rahmen der Aktivitäten zwischen Kinderbelustigung von Bobbycar-Rennen bis Teebeutelweitwurf, Straßen-Live-Musik und Theaterspiel, natürlich aus den eigenen Reihen, und einfach gemütlichem Beisammensein.

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