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KoKoBe nimmt Arbeit in Jülich auf

Von: ng
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Anlaufstelle für Behinderte in Jülich: Christian Brandl, Alexandra Filipowski, Nina Czeczatka und Wolfgang Gunia in den neuen Räumen der KoKoBe des Landschaftsverbandes Rheinland. Foto: Gottfroh

Jülich. Eine neue Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung - kurz KoKoBe genannt - hat in Jülich ihre Arbeit aufgenommen.

Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstellen existieren bereits seit fünf Jahren, initiiert und finanziert durch den Landschaftsverband Rheinland. Die KoKoBe bieten fachlich qualifizierte, Êkostenlose und unabhängige Beratung und Unterstützung zu Fragen rund ums Thema Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung für Menschen mit Handicap sowie für Angehörige und Bezugspersonen. Inzwischen besteht ein flächendeckendes Beratungsnetz aus mit 83 KoKoBe in 27 Städten und Kreisen des Rheinlandes. Nun wird es in der Jülicher Beratungsstelle kompetente Beratung auch für den Nordkreis geben. „Ziel ist es die Menschen dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmteres Leben zu führen”, berichtet Christian Brandl, Regionalleiter im LVP Heilpädagogische Hilfen Netz bei der Eröffnung der Jülicher KoKoBe-Räume.

Selbstständiges Wohnen

So steht vor allem die Förderung des selbstständigen Wohnens und der besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft im Fokus. „Die KoKoBe leisten aber auch Unterstützung bei der Hilfeplanung”, so Brandl. Aber auch zu Fragen in Behördenangelegenheiten oder zu Arbeitsmöglichkeiten bzw. anderen tagesstrukturierenden Maßnahmen stehen die Mitarbeiter der Jülicher KoKoBe, Heilpädagogin Nina Czeczatka und Sonderpädagogin Alexandra Filipowski mit Rat und Ttat zur Seite. Die Beratungsstellen vernetzen die regionalen AngeboteÊ für Menschen mit Behinderung: Die KokoBe Jülich steht Behinderten in Jülich, Aldenhoven, Linnich, Titz, Inden und Niederzier zur Verfügung.

Offene Tür

Ein neuer Service wird gerade Aktive freuen: Der Veranstaltungskalender „Gemeinsam” zeigt viele Freizeit-Termine und integrative Angebote auf einen Blick und erscheint einmal im Quartal.

Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, die KoKoBe in der Rurstraße 27 an einem Tag der offenen Tür am Dienstag, 2. Februar, ab 17.30 Uhr näher kennenzulernen.
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