Jülich - Könnte Jülich in Sachen DSL schon weiter sein?

Könnte Jülich in Sachen DSL schon weiter sein?

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Jülich. Hätte die Stadt Jülich in Sachen DSL-Versorgung heute schon weiter sein können, als sie es tatsächlich ist? Heinz Frey von der Unabhängigen Wählergemeinschaft JÜL ist davon überzeugt.

Er ärgerte sich maßlos über einen Sachstandsbericht der Verwaltung zum DSL-Ausbau, in dem drei Maßnahmen mit einem Fragezeichen versehen sind.

Erfolgreich in Arbeit ist die Verlegung von Leerrohren zwischen Broich und Barmen, wie die Verwaltung dem Stadtrat mitteilte. Die Rohre liegen voraussichtlich Ende April „einzugsbereit” im Erdreich. Die Vermarktung wird die Stadtwerke GmbH parallel vorantreiben.

Anders sieht es aus bei den drei Maßnahmen Barmen intern und Verbindung Merzenhausen, Leerrohrverbindung Koslar sowie Lückenschluss Mersch-Pattern, Selgersdorf. Die sollten nicht nach dem Finanzierungsmuster„50 Prozent Stadt, 50 Prozent Kreis” umgesetzt werden. Der Stadtrat setzte auf die Karte „90-Prozent-Förderung” aus dem Programm „Breitbandversorgung im ländlichen Raum”; die Verwaltung reichte bei der Bezirksregierung die Zuschussanträge ein.

Seit vergangener Woche „hängen” diese Leerrohre in der Luft, wie sich bei einem Kontakt mit der Bezirksregierung herausstellte. Nun ist von einem erneuten „Markterkundungsverfahren” die Rede und von einem erneuten „formellen Interessensbekundungsverfahren”.

Mit Aussagen, wann die Maßnahmen bewilligt würden, hielt sich die Bezirksregierung zurück, „da die Mittelbereitstellung des Landes zur Förderung von Breitbandversorgung wahrscheinlich erst Mitte des Jahres erfolgen wird”.
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