Können ist entscheidend im Berufsleben

Von: gre
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Die spielerischen Vertrauensübungen, geleitet vom Sportpädagogen Vincent Wolff (r.), machten den Mädchen und Jungen sichtlich Spaß. Fachlehrerin Martina Herten freut sich mit. Foto: Greven

Aldenhoven. Berufsfindung und Berufsorientierung haben in der Käthe-Kollwitz-Realschule in Aldenhoven einen außerordentlich hohen Stellenwert. Schon recht früh, „in der Acht“, werden die Schülerinnen und Schüler auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Dabei nimmt die Schule externe professionelle Hilfen gerne in Anspruch, unterstützt mit Mitteln des Bundes und Landes.

Diesmal hatte man das Angebot der „Talentbrücke“ aus Köln angenommen, einem Unternehmen, das an drei aufeinander folgenden Tagen mit den Kids den Einstieg ins Berufsleben simulierte. Kurz vor Ende des Schuljahres wurden je 30 Kinder der Klassen 8a und 8b gruppenweise zum Teil spielerisch an diese Zukunft herangeführt.

Gegenstand des ersten Moduls war eine Stärken-Schwächen-Analyse in Kleingruppen mittels wissenschaftlicher Testverfahren, wie sie auch bei Einstellungsverfahren Verwendung finden. Die Auswertungsergebnisse wurden am dritten Tag präsentiert.

Teamfähigkeit, Sinnesschulung und vieles andere mehr wurden im Rahmen einer lockeren Erlebnispädagogik am zweiten Tag auf dem Schulhof geprobt. Spielerisch standen vorhandene Schlüsselqualifikationen im Vordergrund, wie Teamaufgaben, Vertrauens- und Wahrnehmungsübungen, geleitet von einem erfahrenen Sportpädagogen, der in lockeren Gemeinschaftsaufgaben die spezielle Thematik der Sozialkompetenz erprobte.

Spezieller und mehr berufsbezogen ging es am dritten Tag beim konkreten Einstieg in die Berufsorientierung zu, indem man zunächst die konkreten Interessenbereiche der Schülerinnen und Schüler recherchierte. Wiederum auch in Gruppenarbeit wurden die Ergebnisse zusammengestellt und präsentiert. Hierbei nahm man Möglichkeiten des Internets zu Hilfe. Förderung von Kooperation, Interaktion, Teamfähigkeit und Konfliktkompetenz wurden an diesen Tagen geübt und erprobt, Dinge, die im künftigen Berufsleben wichtig sind. Vincent Wolff von der Talentbrücke und Fachlehrerin Martina Herten von der KKRS freuten sich über die Mitarbeit der Jugendlichen.

Im nächsten Jahr wird die Berufsorientierung und Berufsvorbereitung konkreter mit Betriebsbesichtigungen, Gesprächen mit außerschulischen Partnern, unter anderem der Industrie und des Gewerbes. „ In Kreisen der Arbeitgeber hat die KKRS einen guten Ruf. Sie arbeiten gerne mit uns zusammen“, versicherte Martina Herten. Es habe nie eine negative Rückmeldung gegeben.

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