Schleiden - Kölsch-Rock zieht bei der Kirmes in Schleiden

Kölsch-Rock zieht bei der Kirmes in Schleiden

Von: gre
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Der „Familien-Nachmittag“ zieht immer. Die Bambini-Tanzgruppe der „Schleer Klös“ erhielt viel Beifall. Foto: Greven

Schleiden. Vier Tage Kirmes in Schleiden, vier Tage Action oder: „Totgesagte leben länger“. Bei der Auftaktveranstaltung profitierte man vom „Vatertag“, der trotz der kühlen Witterung viele auswärtige Besucher angelockt hatte. Das Lebendkicker-Turnier am Freitag gilt ohnehin als „Hit“.

Ab 17 Uhr bis weit in die Nacht war schon was los. Eine Veranstaltung nicht nur für Kids, sondern mehr noch für die Erwachsenen-Teams, die ihre helle Freude am „festgebundenen Fußballkick“ haben.

Insgesamt 13 Teams waren am Start, Fußball-Neulinge und erfahrene Kicker, unter ihnen auch Bürgermeister Ralf Claßen. Er konnte sein Team nicht in die Endrunde bringen, die die beiden Herren-Mannschaften der Amicitia unter sich ausmachten. Die zweite Mannschaft hatte am Ende die Nase vorn.

Die „Kölsche Nacht“ profitierte von der Stimmung, die „et fussisch Julche“ in das Zelt brachte, und erst recht die Band „Kempes Feinest“. Ihr Song „Melodie“ war vom Festkomitee Kölner Karneval für dieses Jahr als „Mottotanz“ ausgewählt worden. Sie verbreiteten „Kölsch-Rock“ in der härtesten Form zur hellen Freude der jungen Generation, während die Stamm-Band „Party Express“ mit der für ältere Ohren „gemäßigteren Musik“ aufwartete.

Etwas mehr Hilfe gewünscht

Ein „Familientag“ ist die Sonntagnachmittags-Veranstaltung geworden. Kaffee und selbstgebackener Kuchen konkurrierten mit diversen Angeboten für Kinder, wie Hüpfburg oder Simsalabim der Zaubererin Nathalie, zur Freude aller Altersgruppen. Ein Lob für die beiden Veranstalter Heimatverein und Tambourcorps Niedermerz-Schleiden, die sich für die aufwendige Vorbereitung der dörflichen Jahresveranstaltung etwas mehr Mithilfe wünschen.

 

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