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Kino, Konzerte und Theater: Vielfältiges Programm im KuBa

Von: ul
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Präsentiert den Höhepunkt des Jahres im KuBa: Der wird für Geschäftsführer Cornel Cremer zweifellos der Auftritt von Tommy Engel, dem ehemaligen Frontman der Bläck Fööss. Foto: Lottner

Jülich. Langweilig wird es hier bestimmt nicht. Das sagt Geschäftsführer Cornel Cremer über den Kulturbahnhof Jülich. Und wer den KuBa in der Vergangenheit kennen und schätzen gelernt hat, weiß, dass Cremer mit seinen Worten keineswegs übertreibt.

Besonders in diesem Jahr wird den Jülichern ein abwechslungsreiches Programm geboten, das für jeden Geschmack etwas bereithält. Neben Konzerten mit Punk-Rock, Heavy-Metal oder Hip-Hop gibt es Veranstaltungen mit anderen Musikrichtungen. Im Januar etwa präsentierte der KuBa die Gruppe „Singbarsing”, eine Band aus Köln, die Songs der Neuen Deutschen Welle „modern aufgepeppt” präsentierte. „Der Abend wurde zur Revival-Party, die Leute sind richtig mitgegangen, haben gesungen und getanzt”, erinnert sich Cremer.

Natürlich wird nach wie vor das „FKK” (Freies Konzert KuBa) vertreten sein, das seit September 2009 an jedem ersten Donnerstag im Monat erfolgreich über die Bühne geht. An diesem Abend spielen noch unbekannte Bands, die für ihren Auftritt keine Gage nehmen. Der Eintritt ist dann frei. „Wir merken auch im KuBa, dass das Geld nicht mehr ganz so locker sitzt wie früher”, sagt Cremer. Beim „FKK” sparen die Jugendlichen schon mal den Eintritt, und die Bands können im Gegenzug neue Fans gewinnen. Zudem werden Wahlzettel an das Publikum verteilt, um abzustimmen, welche Band für den nächsten Auftritt favorisiert wird.

Darüber hinaus bemüht sich Cremer, international bekannte Bands in den KuBa zu holen, etwa die Gruppe Kenai aus England oder die Punk-Rock Band D-Sailors, die im Juni ihr Abschiedskonzert geben wird. Ein besonderer Höhepunkt des Jahres wird zweifellos der Auftritt von Tommy Engel, dem ehemaligen Frontman der Bläck Fööss, sein.

Neben den musikalischen Veranstaltungen präsentiert der KuBa ein buntes Kinoprogramm mit aktuellen Filmen, sei es für Erwachsene oder Kinder. Der erfolgreiche Film „Die Päpstin” von Sönke Wortmann wurde aufgrund der großen Nachfrage sieben Mal gezeigt. Mittlerweile ist das Kino im Kuba zu einer allseits beliebten Einrichtung bei den Jülichern geworden: So lässt sich der Kinobesuch am Montagabend mit einem gemütlichen Treffen in der angrenzenden Kneipe verbinden, ohne nach Alsdorf, Düren oder Aachen fahren zu müssen. Im Kinderkino können von Kindergärten oder Schulen Vorstellungen für den Vormittag gebucht werden.

Das KuBa Theater-Ensemble „Zwischendrin” wird Anfang März mit dem Stück „Ein Engel kommt nach Babylon” von Friedrich Dürrenmatt sein Können unter Beweis stellen. Dabei handelt es sich um eine Besetzung, die jedes Jahr neu formiert wird und die jedem Theaterbegeisterten offen steht. Auch das Kindertheater wird nicht zu kurz kommen: Der Kulturbeauftragte vom Brückenkopf-Park der Stadt Jülich, Christoph Klemens, ist stets bemüht, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ein gutes Theaterprogramm auf die Beine zu stellen, das zum Teil im Saal des KuBa aufgeführt wird.

Public Viewing zur Fußball WM

Nicht zu vergessen ist das Public Viewing: Bei der Fußball WM im Sommer werden auf Großleinwand alle Deutschlandspiele im großen Saal gezeigt, und je nach Witterung auch im Biergarten.

Langweilig wird es im KuBa bestimmt nicht. Da wird Cremer recht behalten.
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