Jülich - Kinderkonzert: Donner wird mit der dicken Trommel gemacht

Kinderkonzert: Donner wird mit der dicken Trommel gemacht

Von: Kr.
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Die Kinder waren zum Mitmachen aufgefordert und ließen sich das nicht zweimal sagen. Während des Konzertes lernten sie allerhand über das Wetter. Foto: Kròl

Jülich. Für die meisten Kinder war es das erste richtige Konzert, das sie besuchten. Sie fanden es allesamt furchtbar spannend. Sie waren mit ihren Erzieherinnen aus dem Kindergarten, mit Oma und Opa oder mit den Eltern gekommen, um „Fidolino - Konzerte für Kinder“ in der Jülicher Schlosskapelle zu erleben.

Von Claudia Runde, an Klavier und Querflöte ausgebildete Musikerin sowie Dozentin an der Hochschule für Musik in Detmold, wurde das Konzept für 4- bis 6-jährige Kinder entwickelt. Sie ist auch meist selbst mit dabei, wenn ihre Truppe, alles ausgebildete Musiker, für Kinder spielen und musizieren.

Ganz schön rund geht es dann im Konzertsaal, denn nicht nur die Musiker agieren auf der Bühne, auch die Kinder sind zum Mitmachen aufgefordert.

Kindgerecht verpackt werden stets die kurzen Musikstücke, die von der Klassik bis in die Moderne reichen, mit einer kleinen Geschichte. Und so fanden sich Audrey Lehrke, Gereon Voss und Claudia Runde in Jülich in einem Fernsehstudio wieder, wo sie für den Wetterbericht Probeaufnahmen machen sollten. Mit von der Partie war außerdem der Wetterrabe Celsius, der aber alles durcheinander brachte.

Schneeflocken

Mitgebracht hatte das Quartett außerdem ein großes Marimbaphon, eine Querflöte, Perkussionsinstrumente und andere interessante Dinge, wie zum Beispiel ein Regenrohr.

Und so lernten die kleinen Musikfreunde den Unterschied zwischen, Platz, Niesel- und Starkregen kennen, erfuhren, wie sich Blitz und Donner anhören und wie leise die Schneeflocken auf die Erde fallen.

Sie staunten natürlich auch nicht schlecht über das große Marimbaphon, dass Audrey Lehrke zum Klingen brachte, oder die dicken Trommeln, die Gereon Voss aufgebaut hatte und mit dem er ganz tollen Donner machen konnte.

Dazu sangen die Kinder mal laut, mal leise den Regen-Kanon, den sie schon im Kindergarten geübt hatten. Für das Ensemble und das Konzept des Programms ist es allerdings auch wichtig, die Kinder für diese Veranstaltung aus ihrer gewohnten Umgebung heraus zu holen, damit sie echter Konzertatmosphäre schnuppern können.

Blechschaden

Das Programm „Und nun – Das Wetter!“ ist Bestandteil einer dreiteiligen Konzertreihe.

Daher werden die Musiker am Freitag, 24. Januar, um 10 Uhr wieder in der Jülicher Schlosskapelle mit „Blechschaden - Unterwegs mit Trompete, Posaune und Co.“ in der Schlosskapelle der Zitadelle zu Gast sein.

Es folgt dann noch ein weiteres Konzert, bei dem es um Hexen geht.

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