Aldenhoven - Kindergarten organisiert seine 19. Kunstausstellung

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Kindergarten organisiert seine 19. Kunstausstellung

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Aldenhoven. Im Kindergarten Am Römerpark und im Schulkinderhaus „Leben wie Zuhause“ in Aldenhoven werden insgesamt fast 100 Kinder im Alter von 2 bis 10 Jahren betreut. Die pädagogische Konzeption der Einrichtungen „Leben wie Zuhause“ bezieht sich auf die ethische Ausrichtung mit dem Ziel der Resilienzfähigkeit.

Hier findet eine Pädagogik der Partizipation statt, die Kinder befähigt, mit dem eigenen, vorhandenen Potential eine positive Entwicklung in allen Lebensbereichen zu vollziehen. Sich etwas zuzutrauen, Konflikte zu lösen, nicht aufzugeben und das Lernen und Experimentieren als etwas Spannendes zu erleben, sind Bestandteile dieser Konzeption, die vom pädagogischen Personal gelebt und vermittelt wird.

Die 19. Kunstausstellung beider Häuser hat auch in diesem Jahr, wie immer, am 1. Advent stattgefunden. Vorausgegangen war die Projektarbeit mit den Kindern. Im Zeitraum von vier Wochen fand die Arbeit rund um Farben und Kunsttechniken statt.

Im Nu war alles verkauft

Die Vernissage ist das Ergebnis und der Höhepunkt. Von größerer Bedeutung ist der Weg dorthin, die Arbeitsprozesse, die Kinder und Erzieherinnen durchführen. Damit Kinder erleben können, dass sie wie ein Künstler malen können, muss Kunst erlebbar gemacht werden. Dies bedeutet, dass die Kinder auf freiwilliger Basis die Möglichkeit haben, in ungezwungener Atmosphäre vielfältige Erfahrungen zu machen: gemeinsam mit Farbe und Pinsel zu experimentieren, unterschiedliche Maltechniken zu erarbeiten und in Spielen und Liedern Farben kennen zu lernen. Damit macht man sich gemeinsam auf den Weg, sensibel zu werden für verschiedene Kunstrichtungen und Maltechniken.

Bei den Angeboten, die den Kindern gemacht werden, stehen zunächst solche im Vordergrund, bei denen keine Fertigkeiten und Fähigkeiten vorausgesetzt werden, es also nicht um Können oder Nichtkönnen geht. Zu diesen Angeboten zählen die aleatorischen Techniken (Pustetechnik, Klecksdruck, Fadengrafik etc.). Vom lateinischen „aleum“, das Würfelspiel abgeleitet, umfassen sie Techniken, bei denen ganz viel dem Zufall überlassen wird.

Durch das Beherrschen einer Technik werden Kinder motiviert, mit Farbe und Materialien zu experimentieren, und da beginnt die Kreativität. Die Kunst ist, zufällige Ergebnisse weiter zu verarbeiten. Bei diesem experimentellen Gestalten sind die Ergebnisse offen und unvorhersehbar.

Beim Experimentieren mit Farben und Materialien (z.B. Farbdripping) eignen sich Kinder selbstständig die Gesetzmäßigkeiten der Farbenlehre an und lernen, sich mit verschiedenen Techniken, Werkzeugen und Materialien auseinander zu setzen. Hier ist Raum für jede Altersklasse. Auch 2-jährige Kinder machen ihre ersten Erfahrungen und bestaunen ihre Werke, die spielerisch entstanden sind.

Schließlich geht es in die Phase der Vorbereitung der Präsentation, die ohne Mithilfe von Eltern nicht zu bewerkstelligen ist. Die Kunstwerke bekommen den richtigen Rahmen und die Signatur. Die Räume der Einrichtung werden vorbereitet für die vielen Besucher. Die Objekte werden durch Licht und Stoffe in Szene gesetzt.

Zahlreiche staunende Besucher waren Gäste der Kinder. Live Musik mit Querflöte unterstrich die festliche Stimmung, und nach kurzer Zeit waren alle Objekte verkauft. Der Erlös kommt den Einrichtungen zugute.

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